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Hamburg von oben: Das Gewinnervideo der BASE Videodrohnen-Challenge #zeigunsdeinestadt

Frank Ritter 3

Erinnert ihr euch? Im September starteten wir zusammen mit BASE einen Wettbewerb, bei dem ihr uns Videos unter dem Motto #zeigunsdeinestadt schicken solltet. Unsere Leser konnten abstimmen, welches Video das beste war. Der Gewinner erhielt eine Videodrohne im Wert von über 1000 Euro und darf sie auch behalten – im Tausch gegen ein Video mit der Drohne und einen kleinen Erfahrungsbericht. Beides ist jetzt bei uns eingetroffen – wir zeigen das faszinierende Video von Gewinner Finn: Hamburg aus der Vogelperspektive.

Ein tolles Video, bei dem uns natürlich interessiert, wie die Bilder dafür entstanden sind. Offenbar war das gar nicht so schwer, wie Finn in seinem Erfahrungsbericht erläutert.

DJI Phantom Vision 2+: Drohnen-Videos mit dem Smartphone – ein Erfahrungsbericht

DJI Phantom Vision 2+. Ein ganz schön langer Name der erst einmal entschlüsselt werden muss: DJI ist der Hersteller, Phantom 2 ist die Drohne, und Vision+ heißt die eingebaute Kamera. Im Folgenden ein kurzer Bericht, wie die Drohne in Verbindung mit dem Smartphone funktioniert.

Hat man die Drohne ausgepackt, sind zunächst einige Vorbereitungen zu treffen. Diese sind aber einfacher als jede Lego-Bauanleitung und wirklich von jedem ohne Probleme zu bewältigen. Die Anleitung ist bebildert, sehr klar und einfach gehalten, dafür gibt es schon mal ein Riesen-Pluspunkt. Zunächst muss man die Akkus laden. Eine Akkuladung hält im Betrieb rund 20 Minuten, die Anschaffung mehrerer Akkus lohnt sich also. Danach muss man noch die Propeller anschrauben, schon kann man die Drohne einschalteten. Man wird von einem lauten Klingelton-Gedudel empfangen, danach geht es ans Kalibrieren. Man muss die Drohne nun einmal um seine eigene Achse drehen um den Kompass zu kalibrieren, das Ganze dann nochmal mit der Nase nach unten und schon ist die Drohne startbereit.

An der Fernbedienung findet man einen WiFi Range Extender, der das Signal aus der Drohne per WLAN ans Smartphone weiterleitet, dazu muss man den Extender einfach aktivieren und sich mit seinem Smartphone in das Phantom-WLAN einloggen, dann startet man die DJI Vision App (kostenlos) und schon sieht man auf seinem Smartphone das aktuelle Kamerabild und kann alle Kamera-Parameter ändern. Dazu sieht man noch erweiterte Infos, etwa die aktuelle Höhe, Geschwindigkeit, den Akku-Ladestand, die Anzahl der gefundenen GPS-Satelliten und vieles mehr. Außerdem kann man so auch die Neigung der Kamera im Flug verändern und die microSD-Karte formatieren. Eine 4 GB-Karte ist im Lieferumfang enthalten.

Die Kamera schießt RAW-Fotos mit einer Auflösung von 14 MP, diese sind vergleichbar mit einer GoPro Hero 3, im Video-Modus hat man die Auswahl zwischen mehreren Auflösungen und Bildraten, die wichtigsten sind hierbei 1080p (Full HD) bei 30 fps sowie 720p bei 60 fps für Slow-Motion. Dazu kann man im 1080p-Modus den Bildausschnitt zwischen Weitwinkel und Ultra-Weitwinkel wechseln.

Flugeigenschaften

Die Drohne stabilisiert sich ganz automatisch über GPS und ist damit superleicht zu fliegen, das kann wirklich jeder, sobald man alles loslässt bleibt die Drohne einfach stehen, das ist praktisch wie PlayStation spielen. Nach ein paar „Flugstunden“ fing die Drohne dann an weg zu driften, ein kurzer Check mit der DJI-Software für den PC zeigte dann, dass der ICU kalibriert werden muss. Die Lösung: Einfach die Drohne per Micro USB-Kabel an den PC anschließen und in der Software auf „Kalibrieren“ drücken, dann 5 Minuten warten und schon war die Drohne wieder stabil. In der Software kann man außerdem vom Anfänger-Modus in den sogenannten „Naza-M“-Modus wechseln, Naza-M ist die Bezeichnung des „Autopiloten“. Im Naza-M Modus kann man von GPS auf ATTI (Halbautomatik ohne GPS) und komplett manuelle Steuerung wechseln. Im Beginner-Modus wird noch automatisch von GPS zu ATTI gewechselt, je nachdem wie viele GPS-Satelliten die Drohne gefunden hat.

Im Naza-M Modus kann man auch den IOC-Modus aktivieren, dieser übersetzt die Drohnen-Drehung so, dass vorne immer vorne ist und man so weniger verwirrt beim Fliegen ist.
Mein Fazit zur DJI Phantom Vision 2+: Rundum ein Super-Gesamtpaket, es bringt megaviel Spaß, damit zu fliegen, dafür braucht man nichts weiter außer Drohne und Smartphone – schon kann es losgehen.
Leider war das Wetter in Hamburg in den letzten 2 Wochen nicht Ideal, trotzdem denke ich das die Aufnahmen für sich sprechen. Danke an BASE und androidnext für diesen wundervollen Gewinn, ich werde damit noch sehr viel Spaß haben.

Auch wir möchten uns bei Finn und BASE für die Unterstützung und das tolle Video bedanken.

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