Nest: Automatisierte Thermostate & Co. kommen nach Europa – Deutschland bleibt außen vor

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In über 120 Ländern sollen die smarten Thermostate und Rauchmelder von Nest bereits zum Einsatz kommen. Allerdings ist das Tochterunternehmen Googles offiziell nur in den USA, Kanada und Großbritannien aktiv. Auf der IFA kündigte Nest-Mitgründer Matt Rogers nun die Expansion nach Europa an. Bald schon werden die vernetzten Geräte auch in Belgien, Frankreich, Irland und den Niederlanden erhältlich sein – um Deutschland, Österreich und die Schweiz macht das Unternehmen jedoch einen weiten Bogen.

Nest: Automatisierte Thermostate & Co. kommen nach Europa – Deutschland bleibt außen vor

Seit der Übernahme durch Google für 3,2 Milliarden US-Dollar ist bei Nest einiges geschehen; zuletzt wurde etwa das Unternehmen Dropcam aufgekauft, ein Hersteller für Heimüberwachungskameras. Dennoch besteht das eigene Portfolio lediglich aus zwei Produkten und sind diese bislang auch nur in drei Ländern offiziell erhältlich. Allerdings gesellen sich zu den USA, Kanada und Großbritannien bald auch Belgien, Frankreich, Irland und die Niederlanden.

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Firmenmitgründer Matt Rogers kündigte auf der IFA eine Expansion nach Europa an, beginnend mit den genannten Ländern. Bis zum Ende des Monats sollen die Nest-Produkte in über 400 Ladengeschäften zu kaufen sein. Dazu kooperiert das Unternehmen mit ansässigen Energieanbietern und ist Partnerschaften mit Firmen der Heizungsbranche eingegangen um den landesspezifischen Anforderungen und Bedingungen gerecht zu werden. Außerdem werden neben Englisch fortan weitere Sprachpakete verfügbar sein.

Bereits jetzt sind die Produkte von Nest in über 120 Ländern in Verwendung, wurden dort jedoch importiert oder anderweitig ins Land geschafft. Die Thermostate und Rauchmelder sind nach Eigenaussage im Ausland sehr gefragt. Darin sieht man ein großes Potential und gedenkt diese Märkte so schnell wie möglich in die eigenen Vertriebsstrukturen einzubinden. Dazu sei man bereits auf der Suche nach passenden Partnern vor Ort. Allerdings wird Nest ob der Nähe zu Google vielerorts auch skeptisch aufgenommen, ist doch Datenschutz dieser Tage ein heikles Thema. Das könnte auch der Grund sein, wieso es die Produkte vorerst nicht auf offiziellem Wege in Deutschland geben wird.

Quelle: Nest Blog [via WinFuture]

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