2012 sorgte die junge deutsche Spieleschmiede flaregames mit Royal Revolt für Aufsehen auf sämtlichen mobilen Plattformen. Das Konzept war einfach: Ansehnliche Grafik, ein simples, intuitives Spielprinzip und eine recht innovative Verbindung von Tower Offense, Micromanagement, Magie und einer spannenden Hintergrundgeschichte. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis der Nachfolger den Weg in den Play Store finden würde. Seit heute ist es soweit: Royal Revolt 2 kann ab sofort im Play Store heruntergeladen werden. Wir haben uns den Titel angesehen.

Neues Spielprinzip

Das Spielprinzip hat sich im Gegensatz zum Vorgänger durchaus stark verändert: Anstatt nur noch auf pure Angriffskraft zu setzen, gilt es im zweiten Teil der Serie, auch die eigenen vier Wände zu verteidigen. Entwickler flaregames setzt also auf eine spannende Mischung aus Tower Offense und –Defense. Wie gespielt wird, wird anhand eines Tutorials gezeigt. Zuerst gilt es, eine Burg zu erobern, die treue Gefolgschaft will schließlich auch angenehm hausen. Der Spieler selbst schlüpft in die Rolle eines Kriegers, der wiederum mit jeder Menge magischer Fähigkeiten ausgestattet ist. Zudem kann jederzeit Verstärkung in Form von Rittern angefordert werden, die sich ohne zu Zögern in die Schlacht werfen. Dabei sollte aber stets auf die Energieleiste geachtet werden: Ist die erschöpft, war es das auch mit dem Kämpfer-Nachschub. Dann bleibt nur noch der Hauptprotagonist, und auch dessen Fähigkeiten sind nicht unbegrenzt – Magie beispielsweise benötigt einige Sekunden, bevor sie wieder einsatzfähig ist.

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Trailer zum Spiel

Was baue ich zuerst?

Ist die Burg dann erobert, gilt es, das Königreich aufzubauen. Hier kommt die strategische Komponente ins Spiel: Für Gold und „Klunker“ baut man Kasernen, Unterkünfte, Zaubertürme und andere strategisch wichtige Gebäude. Das Gold benötigt man, um die Arbeiter zu bezahlen, mit den Klunkern wird die Arbeitszeit verkürzt. Da diese aber nicht unbeschränkt zur Verfügung stehen und nur durch gewonnene Kriege verdient werden können, empfehlen wir einen eher sparsamen Einsatz der raren Gemmen. Außer natürlich, man ist in Besitz einer Kreditkarte und willens, diese auch einzusetzen – für den Spielfortschritt ist der Einsatz von Realgeld aber dankenswerterweise nicht vonnöten.

Sind im Zuge des Tutorials die wichtigsten Bauten der Stadt errichtet, darf das erste Mal in die Schlacht gezogen werden. Dazu muss der Spieler aber zuerst seine Truppen auswählen und anschließend ausrüsten, mit Spezialfähigkeiten und allerlei Zauberei. Der Hauptprotagonist zieht natürlich auch mit in den Kampf. Gesteuert wird er durch einfache Taps auf das Spielfeld, Angriffsaktionen führt er automatisch durch. Die Hauptaufgabe des Spielers besteht also darin, rechtzeitig Verstärkung zu rufen und die eigenen magischen Fähigkeiten taktisch klug einzusetzen. Gerade zu Beginn erscheint das noch recht einfach, mit Fortdauer des Spiels werden die Gegner aber zahlenmäßig stärker und setzen außerdem jede Menge fiese Tricks ein.

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Verteidigen will gelernt sein

Ist die feindliche Burg dann endlich erobert, werden Klunker und Gold geraubt und der Spieler wird mit Erfahrungspunkten ausgestattet. Danach geht es wieder in den Hauptsitz zurück, wo vor allem Verteidigungsarbeit ansteht – ein Wall will errichtet werden, die Rache der anderen Königreiche ist schließlich nur eine Frage der Zeit. Wir bauen also erst einmal eine Werkstatt und entwickeln Verteidigungsanlagen, um das Volk zu schützen. Hier kommt der Defense-Part des Games zu tragen: Wie von zahlreichen anderen Tower Defense-Vertretern bekannt, liegt die Aufgabe darin, den Angreifern den Weg zur Burg so schwer wie möglich zu gestalten. Türme müssen errichtet, Wege verschlungen gestaltet und Burgwachen positioniert werden. Letztere wollen wiederum mit Kriegern besetzt werden, um der angreifenden Partei so schnell wie möglich den Garaus zu machen.

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Mit Siegen, neuen Bauten und glorreichen Eroberungen steigt das Level: In Zuge dessen bekommt der Spieler neue Klunker, kann stärkere Ritter und Magier auswählen und neue Gebäude errichten.

Das Spielprinzip ist also zum größten Teil schon bekannt, Royal Revolt 2 überzeugt daneben aber auch noch mit einer niedlichen Grafik und hervorragender Audiountermalung. Kaum ein Strategiespiel hat auf mobilen Plattformen bislang so gut ausgesehen.

Fazit

Für Fans des Tower-Genres oder anderer strategisch angehauchter Spiele ist der Download von Royal Revolt 2 fast ein Muss. Das Spiel überzeugt mit einem ausgebufften Prinzip, die verschiedenen Angriffs- und Verteidigungsaspekte gehen nahtlos ineinander über – langweilig wird es damit nie. Zudem sind auch Grafik und Ton erste Sahne. Ein rundum gelungenes Gesamtpaket also, das Spieler aus aller Welt einige Zeit an ihre Smartphones und Tablets fesseln wird.

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