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Das Last-Man-Standing-Prinzip ist nicht unbekannt. Mehrere Spieler werden in eine Arena geschickt und müssen sich bis aufs Blut bekämpfen. Meist startet der Spieler ohne Waffen oder Ausrüstung und darf sie sich entweder mühsam zusammensuchen oder aber selbst herstellen. Der letzte Spieler, der überlebt, gewinnt. Die meisten Spiele dieses Genres gibt es für den PC. Hier lassen sich auch viele kostenlose unter ihnen finden. Doch gibt es auch Battle-Royale-Spiele auf PS4, Xbox One und sogar der Nintendo Switch. Na gut, für letzteres ist bisher nur ein Game angekündigt. Aber wir können doch hoffen!

Die Geschichte des Genres „Battle Royale“

Als im Jahr 2000 der japanische Film „Battle Royale“ mit einem brillanten Takeshi Kitano in der Hauptrolle veröffentlicht wurde, war die Welt schockiert und amüsiert gleichermaßen. Der Streifen legte den Grundstein für das Videospielgenre. Die Handlung ist einfach: Eine Schulklasse wird auf einer vermeintlichen Klassenfahrt betäubt und wacht in einer Arena auf. Sie sollen sich gegenseitig töten, bis nur noch einer überlebt.

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Mit dem Film als Grundlage wurden seit kurzer Zeit einige Videospiele veröffentlicht, die einige wesentliche Merkmale aus dem Film adaptiert haben. So nennt der Lehrer beispielsweise Gefahrenzonen, in denen sich die Schüler nicht bewegen dürfen, da sie ansonsten sterben. In Battle-Royale-Spielen gibt es ähnliche Mechaniken, die beispielsweise durch Giftgas oder unsichtbare Wände herbeigeführt werden. Läuft eine bestimmte Zeit ab, wird die Arena kleiner, auf der die Kämpfer antreten müssen.

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Außer der Reihe – PUBG, H1Z1, Fortnite und The Culling

In unserer „Arena“ sind die berühmtesten Vertreter des Genres nicht aufgelistet. Sie haben aber dennoch einen Platz in diesem Artikel verdient. Da sie aber die wichtigsten Titel im Battle-Royale-Genre sind, brauchen wir sie nicht gesondert vorzustellen. PlayerUnknown’s Battlegrounds (PUBG) ist wohl der berühmteste Vertreter des Genres. Seit März 2017 beherrscht es die Steam- und Twitch-Charts. Bis zu 100 Spieler kämpfen in dieser Arena. Sie suchen sich Waffen und Ausrüstung und können ihr Equipment mit Aufsätzen verbessern. Eine wabernde Wand verkleinert das Areal regelmäßig.

Fortnite erhielt erst im September 2017 den PvP-Modus. Alles begann eigentlich mit dem PvE-Zombie-Gemetzel-Modus „Rette die Welt“. Innerhalb von 2 Monaten entwickelte Epic Games den Battle-Royale-Modus, brachte es kostenlos auf PC, PS4 und Xbox One heraus. Mittlerweile könnt ihr das Spiel sogar auf dem Handy zocken. 

Fortnite vs. PUBG vs. Darwin Project | Der große Battle-Royale-Vergleich.

Im Februar 2016 erschien H1Z1: King of the Kill (KotK). Hier spielen über 150 Menschen miteinander und bekämpfen sich, bis einer überlebt. Dabei strömt regelmäßig giftiges Gas aus, was die Arena verkleinert. Das Waffenarsenal ist begrenzt. Es ist wesentlich schneller als PUBG. Mittlerweile gibt es auch eSports-Wettbewerbe rund um KotK. Einen Monat später wurde The Culling veröffentlicht. Das Spiel orientiert sich stärker am Film, denn hier seid ihr auf einer Insel. Insgesamt 15 Kandidaten treten gegeneinander an. Sie craften sich Waffen oder finden sie. Zudem können sie sich Fallen bauen und andere Spieler reinlegen.