Perfekt für Bruchpiloten: Diese Drohne ist unzerstörbar

Stefan Bubeck

Sie knallt frontal gegen eine Mauer oder sie liegt am Boden und ein Auto rollt über sie: Der Drohne „Nimbus 195“ kann das nichts anhaben.

Unzerstörbare Drohne: Nimbus 195 im Crashtest.

„Full carbon fiber monocoque body racing drone“ – so nennt sich die Nimbus 195, eine leichte und extrem stabile Drohne aus Kohlefaser. Eine ihrer Besonderheiten ist der widerstandsfähige und eiförmige Korpus, der aus Kohlefaser besteht. Die Wandstärke liegt zwischen einem und vier Millimetern, die gesamte Drohne wiegt ohne Batterien 330 Gramm und misst in der Diagonale 195 Millimeter. Die Elektronik befindet sich geschützt im Inneren des stromlinienförmigen Gehäuses, der Flugapparat ist nach IP-54 spritzwassergeschützt.

Die Nimbus 195 wurde konsequent für den Einsatz in FPV-Rennen (FPV steht für „First Person View“) konzipiert, bei denen die Drohne nicht per Sichtkontakt, sondern vom Piloten mit einer Videobrille per Kamera über ein FPV-System gesteuert wird. Entscheidend ist dabei eine möglichst geringe Verzögerung bei der Signalübertragung.

Hinter dem Copter, der problemlos mit voller Geschwindigkeit gegen einen Baumstamm fliegen kann, ohne dass er ernsthaften Schaden nimmt, steckt das russische Unternehmen Aerodyne RC aus Sankt Petersburg, gegründet von Alexey Orlov und Oleg Odinokikh. Derzeit befindet sich Nimbus 195 in der Finanzierungsphase auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo. Rund 18.000 Dollar konnten die Macher schon einsammeln, benötigt werden 30.000 Dollar.

Der Produktionsstart der Drohne ist für den Zeitraum Februar bis März veranschlagt. Die Nimbus 195 soll dann in verschiedenen Varianten angeboten werden: Eine „naked frame“-Version, also der Kohlefaserkorpus ohne Elektronik wird 190 Dollar kosten, eine voll ausgestattete Variante mit Motoren, Propellern, F4 Flight Controller und Steuerungselektronik wird für 750 Dollar erhältlich sein.

Quelle: Indiegogo

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung