Anzeige

Die Geschichte des PC-Druckers: Vom Steindruck zum 3D-Drucker

Martin Maciej

Das Drucken von Dokumenten am PC ist insbesondere aus dem Büroalltag, aber auch aus dem privaten Bereich kaum wegzudenken. Ganz gleich, ob es um den Ausdruck wichtiger Dokumente, das im Internet gekaufte Bahnticket oder die Auswahl der besten Urlaubsfotos geht: Alles, was auf dem Monitor angezeigt wird, lässt sich mit dem passenden Drucker auf Papier bringen. Bis der heute bekannte Laser-, bzw. Tintenstrahldrucker auf den Markt kam, hat der Printer einige Entwicklungsstufen hinter sich gebracht.

Erste Methoden, um Texte auf schnellem Wege zu kopieren, gab es bereits vor rund 2000 Jahren in China, als man feuchtes Papier gegen einen präparierten Stein drückte und dieses Papier mit Farbe bearbeitete. Eine Weiterentwicklung stellte der Holztafeldruck im 9. Jahrhundert dar. Hier wurden, ebenfalls in China, Zeichen auf einen Holzblock eingraviert. Der Block wurde eingefärbt und auf Papier gerieben, so dass dort der gewünschte Text abgebildet wurde.

Von Platten aus Stein über Holz bis zum Metall: Das Gutenbergsche Druckverfahren

Das erste maschinenbetriebene Drucksystem stammt aus der Idee des Mainzers Johannes Gutenberg. Mitte des 15. Jahrhunderts erfand dieser den Buchdruck, in welchem Metallplatten für die Abbildung der Buchstaben verwendet wurden. Die ersten Drucker, wie wir sie heute kennen, hatten in den achtziger Jahren ihren ersten Auftritt in der Hardwarewelt. Damals handelte es sich noch um Nadeldrucker, die mittels einer kleinen Nadel Farbe über ein Farbband auf das Papier brachten. Mit der Nadeldruckertechnik wurden die Buchstaben nicht im Ganzen abgebildet, sondern Punkt für Punkt zusammengesetzt.

In Erinnerung bleibt der Nadeldrucker wohl vor allem durch seinen enormen Lärm, den der Druckvorgang verursachte. Um Texte 1:1 zu kopieren, wurde daneben häufig die Schreibmaschine verwendet. Diese ist mittlerweile fast komplett aus dem täglichen Gebrauch verschwunden und hat seinen Stammplatz im Technik-Museum gefunden. Ähnlich der Schreibmaschine arbeiteten die Kugelkopfdrucker. Hier wird das Farbband mit Stempeln in Form von Buchstaben bearbeitet, um Schrift automatisiert abzubilden.

Auch die Nadel- und Kugelkopfdrucker werden heute kaum noch verwendet. Abgelöst wurden die alten Druckermodelle durch die Tintenstrahl- und Laserstrahldrucker. Habt ihr ein Druckgerät zu Hause stehen, handelt es sich mit aller Wahrscheinlichkeit um eine der beiden Varianten. Der Tintenstrahldrucker verwendet verschiedenfarbige Patronen, um Tinte beim Druckvorgang auf das Papier zu bringen.  Der Laserdrucker hingegen arbeitet mit Pulver, welches in Tonern steckt. Über eine statische Ladung wird das Tonerpulver mittels Laserstrahl  auf die zu bedruckenden Stellen gebracht.

Drucker heute: Günstige Geräte, teure Toner? Das muss nicht sein

Insbesondere bei modernen Druckern wird Kritik laut, dass das Gerät selbst günstig zu kaufen ist, bei den Druckerpatronen, -bzw. Tonern dann aber ordentlich in den Geldbeutel gegriffen werden muss. Viele Fachhändler haben sich daher darauf spezialisiert, Druckerpatronen anzubieten, die sich in der Verarbeitung und besonders in der Druckqualität nicht vom Original unterscheiden, gleichzeitig aber viel günstiger sind. Auf HQ-patronen.de findet ihr z. B. Druckerpatronen für diverse Modelle verschiedener Hersteller. Ganz gleich ob ihr ein HP Business InkJet im Büro stehen habt, der Lexmark Colorjetprinter nach Farbnachschub schreit oder der Toner des Samsung MultiXpress leer ist, hier könnt ihr Patronen und Toner für Drucker günstig kaufen.

Ausblick in die Zukunft der Printer: 3D-Drucker im Anmarsch

Während sich die Tintenstrahl- und Laserdrucker in Büros und in der Freizeit als erste Lösung für das Ausdrucken von Dokumenten etabliert haben, steht der nächste technologische Schritt bereits kurz bevor. Neue 3D-Drucker sind nicht mehr nur dafür ausgerichtet, Wörter, Fotos und Bilder aus der digitalen Form auf Papier zu bringen. Viel mehr können diese High Tech-Drucker aus Kunststoffen, Keramiken oder Metallen Gegenstände hergestellen. Während der 3D-Druck bereits jetzt in großem Stil z. B. in der Flug- und Raumfahrtindustrie oder Medizin verwendet wird, könnt ihr zukünftig auch zu Hause Gegenstände in 3D drucken. Mit aktuellen Modellen ist es z. B. bereits möglich, kleine Spielzeuge oder Deko-Artikel zu zaubern. Dabei steht die Entwicklung erst am Anfang. Zukünftig werdet ihr nicht mehr zum Möbelhaus laufen müssen, wenn mal wieder eine Schraube zu wenig für den Aufbau des neuen Kleiderschranks mitgeliefert wurde, sondern könnt diese Objekte direkt aus dem 3D-Drucker ziehen. Zukunftsexperten sehen in der Entwicklung des 3D-Druckers sogar erste Anzeichen für eine dritte industrielle Revolution. Die benötigten 3D-Modelle können dafür am Computer über CAD selbst entworfen werden. Zudem ist es im Rahmen des Möglichen, dass bereits vorgefertigte Modelle und Gegenstände aus einer Online-Datenbank abgerufen und direkt über den 3D-Drucker angefertigt werden.

Bis der 3D-Drucker alltagstauglich wird und sich in jedem Büro, bzw. Arbeitszimmer wiederfinden lässt, müssen vermutlich noch einige Jahre vergehen. Bis dahin greifen wir auf unsere bekannten und bewährten Tinten- und Laserstrahldrucker zurück. Beim Auftanken der Farben gilt: Vergleicht die Originalpatronen der Hersteller mit den Anbietern günstiger Druckerpatronen. Kauft ihr eure Druckerpatronen nicht gerade bei einem zwielichtigen , sondern einem vertrauenswürdigen Online-Shop, bekommt ihr für einen schmalen Preis Patronen und Toner, die der Qualität des Originals in Nichts nachstehen.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

* Werbung