DVB-T2-Antenne kaufen oder nicht? Tipps für das neue TV-Signal

Christin Richter

Wollt ihr ein scharfes Bild und die öffentlich rechtlichen gratis einschalten, ohne auf das Kabelnetz, Satellitenfernsehen oder die Internetverbindung angewiesen zu sein? Dann lohnt sich das DVB-T2-HD-Fernsehen. Fragt ihr euch, ob ihr beim Umstieg auf den neuen H.265-Codec eure alte Antenne benutzen könnt oder welche Voraussetzungen diese für den ruckelfreien Empfang erfüllen soll, stellen wir euch hier die wichtigsten Kriterien vor.

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Schon Ende März wird der neue DVB-T2-HD-Standard in Ballungsräumen eingeführt. In Deutschland wird das Signal mit dem Codec H.265 entschlüsselt, nicht wie in einigen Nachbarländern mit H.264. Habt ihr daher euren Receiver oder eure Antenne im Ausland gekauft, solltet ihr diese Angabe unbedingt überprüfen. Zunächst wird das TV-Signal unverschlüsselt übertragen, ab dem 1. Juli 2017 müsst ihr dann für den Antennenempfang der Privatsender zahlen. Um DVB-T2 HD einschalten zu können, braucht ihr folgende Voraussetzungen:

  • Fernseher mit eingebautem DVB-T2-Tuner oder einen
  • DVB-T2-Receiver oder alternativ eine ergänzende Settopbox für den Fernseher.
  • Wollt ihr Privatsender einschalten, sollten Receiver, Fernseher oder Set-Top-Box über einen CI+-Schacht für eine Smartcard verfügen.

Was ist DVB-T2 HD?

DVB-T2-Antenne: Neue kaufen oder nicht?

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 DVB-T2-HD-Antenne von One for All.

In der Regel sollten die Zimmerantennen auch für das neue Antennenfernsehen gerüstet sein. Ein neuer Test der Stiftung Warentest vom Januar 2017 hat 14 Zimmerantennen auf ihre Empfangsbedingungen getestet – mit erschreckendem Ergebnis. Vier der Testobjekte lieferten mangelhafte Ergebnisse – ergo Ruckler und Ausfälle. Lediglich drei Antennen schnitten im Test mit „gut“ ab. Testsieger unter den Antennen wurde die , allerdings liefert auch die  scharfe, ruckelfreie HD-Qualität.

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Inzwischen wurde die erste ONE FOR ALL-Antenne mit dem DVB-T2-Siegel zertifiziert und somit habt ihr beim Griff zur  und der  vollen HD-Empfang. Automatische Verstärkung je nach Eingangspegel trotzdem konstante Übertragung und ein scharfes Bild.

Weniger empfehlenswert sind günstige, dünne Stabantennen. Wichtig ist nicht nur die Hardware, sondern beispielsweise auch die richtige Position und Ausrichtung, um das neue HD-Antennenfernsehen optimal nutzen zu können.

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Ist meine Antenne DVB-T2-fähig?

Besitzt ihr bereits eine Antenne, mit der ihr DVB-T empfangt, könnt ihr auf der Webseite TV-Plattform in einer Liste sehen, ob sie auch den neuen HEVC-Standard empfangen kann. Gebt bei Gerätetyp einfach „Antenne“ ein oder sucht darunter gezielt nach eurer Marke und Modell. Anschließend seht ihr, ob eure Antenne aufgeführt ist.

Künftig soll es auch möglich sein, dank eines Micro-USB-Empfängers oder eines HDMI-Sticks Laptops, Fernseher und andere Geräte nachzurüsten. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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Was ist der Unterschied zwischen einer aktiven und passiven Antenne?

Wollt ihr eine neue DVB-T2-Antenne kaufen, müsst ihr nicht nur auf das entsprechende grüne DVB-T2-HD-Logo achten, sondern solltet auch anhand weiterer Merkmale die beste Antenne für eure Ansprüche finden. Schwankt ihr zwischen einem passiven und aktiven Modell, klären wir euch über die Vor- und Nachteile auf:

aktive DVB-T2-Antenne passive DVB-T2-Antenne
  • bei schlechtem Empfang im Wohnort
  • Wohnung im Untergeschoss
  •  bei guten Empfangsbedingungen (am Fenster)
verstärkt das Sendersignal lässt das Signal durchlaufen
verbraucht im aktiven Betrieb zusätzlich Strom verbraucht keinen Strom zusätzlich
Beispiel:  Beispiel: 

Verbindet ihr eine aktive Antenne mit eurem Fernseher oder Receiver, solltet ihr in den Einstellungen festlegen, dass die Antenne mit Strom versorgt wird. Lest bei uns auch, ob ihr einen DVB-T2-Tuner kaufen oder nachrüsten könnt.

Bildquellen: Dmitriy Karelin, Antonio Guillem via Shutterstock

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