eSports-Sendung der BBC sorgt für verärgerte Zuschauer

Marvin Fuhrmann 6

BBC Three hat angekündigt, dass sie in den kommenden Wochen eSports zum Teil ihres Senders machen wollen. Dabei übertragen sie Turniere in Street Fighter V, CS:GO und Rocket League. Doch die Zuschauer scheinen sich davon nicht begeistern zu können. Auf Twitter lassen sie ihrem Unmut freien Lauf.

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eSports ist für die meisten Menschen, die sich nicht im Gaming-Bereich bewegen, wohl noch unbekannt. Um den virtuellen Sport größer und bekannter zu machen, hat es sich die BBC zur Aufgabe gemacht, einige Turniere in ihr Programm aufzunehmen. Auf BBC Three, einem britischen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, sollen in den kommenden Wochen einige eSports-Veranstaltungen übertragen werden. So kommt es zu Turnieren in Counter Strike: Global Offensive, Street Fighter V und Rocket League.

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Eigentlich sollte dies eher Grund zur Freude machen. Doch die Zuschauer, die auf ihr bekanntes Programm bestehen, sind von eSport nicht gerade begeistert. Auf Twitter lassen viele ihrem Frust freien Lauf und beschweren sich über die Programmveränderung von BBC Three. So heißt es unter anderem, dass mit den Beiträgen der Zuschauer bessere Programme gemacht werden sollten. Zudem spotte der Name „eSports“ echtem Sport, bei dem die junge Generation auch mal vor die Tür kommen würde.

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Andere greifen BBC Three direkt an. Sie sollen besser Boxen oder Fußball in ihr Programm aufnehmen. Stattdessen würden sie mit eSports Lizenzgebühren sparen. Obendrein beschuldigen viele den Fernsehsender, dass dieser angeblich Gehälter an nicht auszahlen würde. Beweise dafür gibt es allerdings nicht. Ob BBC Three nach den Matches weitere Turniere übertragen wird, bleibt abzuwarten.

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