Alita: Battle Angel: Endlich als Real-Film – Besetzung, Story, Start

Marco Kratzenberg

Der Manga-Künstler Yukito Kishiro veröffentlichte seine Story um „Alita: Battle Angel“ bereits 1991, aber jetzt erst haben sich James Cameron als Produzent und Robert Rodriguez als Regisseur der Geschichte angenommen und sie in einen aufregenden Film mit sensationellen Real-Schauspielern gegossen.

Im Winter können wir bei uns mit dem Cyberpunk-Action-Film „Alita: Battle Angel“ rechnen, der aber beileibe keine Weihnachtsstory bietet. Im 26. Jahrhundert ist die Welt nahezu zerstört und die Menschen leben mit Androiden an ihrer Seite. Da wird das Cyborg-Mädchen Alita von einem „Cyber-Arzt“ nach langer Zeit wieder aktiviert. Was sie dann zu sehen bekommt, gefällt ihr nicht. Aber auch ihre bloße Existenz erscheint einigen Mächtigen als Bedrohung. Als eine Bedrohung, die sie aus dem Weg schaffen wollen.

Alita: Battle Angel - Deutscher Trailer.

Besetzung von Alita: Battle Angel

Oscargewinner Christoph Waltz spielt den Arzt Ido, der den intakten Kopf eines weiblichen Cyborgs findet und ihn mitnimmt, um ihr ein neues Leben zu geben. Die kindlich wirkende kanadische Schauspielerin Rosa Salazar spielt Alita trotz ihrer 33 Jahre sehr überzeugend. Einige kennen sie vermutlich schon aus „Die Bestimmung – Insurgent“ oder „Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste“.

Als weiblichen Bösewicht bekommt ihr unter anderem Jennifer Connely zu sehen. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Ed Skrein, Deadpools Gegner „Francis“, der hier einen Killer-Cyborg namens Zapan spielt. Ebenfalls einen Cyborg-Gegner spielt Jackie Earle Haley (Rohrschach / Watchmen).

Mahershala Ali (Tribute von Panem) spielt gleich zwei Rollen und auch er befindet sich auf der Seite der Gegner Alitas – wie eigentlich alle, außer Ido (Waltz) und ihrem Freund Hugo, der von Keean Johnson dargestellt wird.

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Die Story von Alita: Battle Angel

Alita könnte vielleicht eine Antwort auf die Frage von Philip K. Dick geben, ob Roboter von elektrischen Schafen träumen. Cyber-Arzt Ido findet nur einen Kopf des weiblichen Cyborgs, allerdings mit einem gut erhaltenen, nahezu menschenähnlichen Gehirn darin.

Er verpasst ihr einen Körper, nicht perfekt, aber ausreichend. Da sie keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit hat, muss sie alles neu lernen. Dabei hilft ihr der menschliche Hugo, der ihr die gefährlichen Seiten von Iron City zeigt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, während Ido versucht, Alita vor ihrer anscheinend gefährlichen Vergangenheit zu schützen.

Gleichzeitig aber wird sie von gefährlichen Widersachern bedroht, die immer intensiver versuchen, sie zu zerstören – oder sollte man sagen töten?

Dabei zeigt sich überraschenderweise (endlich) woher der Film seinen Namen hat, denn Alita verfügt über außergewöhnliche Kampffähigkeiten und besiegt einen mörderischen Gegner nach dem anderen, um ihre Freunde und sich zu schützen.

Gleichzeitig versuchen sie und Hugo aber immer noch, hinter das Rätsel ihrer Vergangenheit zu kommen und entdecken dabei ein Raumschiff… und einen Körper, der nach ihr zu rufen scheint.

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