HighFidelity

John Cusacks Rob Gordon ist vielleicht nicht der sympathischste aller Protagonisten, aber einen kurzen Draht zum Publikum hat er definitiv. Wir treffen den junggebliebenen Plattenladen-Besitzer zum ersten Mal, als seine Freundin Laura ihn verlassen hat. Der Grund für die Trennung ist offensichtlich, Rob weigert  trotz seines voranschreitenden Alters konsequent, erwachsen zu werden.

Frustriert denkt der chronische Listenmacher an seine fünf schlimmsten Trennungen und durchlebt sie erneut, auf der Suche nach Trost und Selbsterkenntnis. Begleitet wird er dabei von seinen Mitarbeitern Dick und Barry, die ihn stets mit Ratschlägen versorgen.

„High Fidelity“ stellt das Konzept der Liebe nicht auf ein Podest, sondern zeigt, wie Beziehungen und Trennungen Menschen verändern können und wie man an jeder Erfahrung ein Stück wachsen kann. Und obendrein gibt es haufenweise urkomische Szenen, wenn die Truppe von Musik-Snobs Kunden beleidigt oder gleich achtkantig aus dem Plattenladen schmeißt.

Bilderstrecke starten(50 Bilder)
Nostalgie TV: 50 Kinderserien der 90er zum „Durchzappen“

Juno

8. Juno

Auf dem Papier geht es in „Juno“ um eine ungeplante und viel zu frühe Schwangerschaft, aber zwischen den Szenen der Haupthandlung versteckt sich eine zauberhafte und subtile Liebesgeschichte.

Die Teenagerin Juno wird von ihrem Schulfreund Paulie schwanger und entscheidet sich dafür, das Baby an Adoptiveltern zu geben. Im Mittelpunkt des Films steht fortan die Beziehung von Juno zu den Eltern, insbesondere dem Adoptivvater in spe, Mark.

Während sich Junos Schwangerschaft langsam aber sicher durch die Jahreszeiten zieht, schleicht sich in kleinen Szenen und Begegnungen eine weitere Geschichte in den Hintergrund, die von Juno und Paulie. Ellen Page und Michael Cera haben eine großartige Chemie und erweitern den Film um eine authentische und einfach schöne Geschichte über junge Liebe.

„High Fidelity“ (Blu-Ray) kaufen
„High Fidelity“ (DVD) kaufen
„Juno“ (Blu-Ray) kaufen
„Juno“ (DVD) kaufen