TECH-Jahresrückblick Teil 3: Der unsicherste Vibrator der Welt

Johann Philipp

Zwischen den Jahren blicken wir bei GIGA TECH auf das vergangene Jahr in der Technik zurück. Heute kümmern wir uns um die kuriosesten Themen des Jahres.


Erinnert sich noch jemand an das Akku-Debakel von Samsung? Die renommierte Stanford Universität hat für explodierende Akkus Anfang des Jahres eine bahnbrechende Lösung vorgestellt: Einen Akku mit integriertem Feuerlöscher
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. Sobald der Akku Gefahr läuft in Flammen aufzugehen, wird ein Löschmittel in einer Kapsel freigesetzt und ein Brand verhindert. Der Nachteil ist, dass der Akku dadurch irreparabel zerstört wird. Ob wir die Kapsel im nächsten Jahr in Smartphones sehen, ist wohl eher fraglich.

Heiß her, geht es auch bei der nächsten Meldung aus dem Frühling: Ein Vibrator mit Kamera streamte die Bilder seiner Entdeckungsreise unverschlüsselt in einem offenen WLAN. So konnte der Nachbar alles live mitverfolgen. Nachdem die Sicherheitsexperten den Hersteller innerhalb mehrerer Wochen drei Mal kontaktierten, aber nie eine Antwort erhielten, entschieden sie sich dafür, ihre Ergebnisse zu veröffentlichen.
Klare Anweisung: Weg mit dem unsicheren Genusszepter.

Wir haben da ohnehin eine viel bessere Idee: Benutzt alte Nokia Handys. Einer Umfrage in Indien zufolge werden die guten alten Nokia-Handys zweckentfremdet und als Vibratoren benutzt. Ob die Frauen in der Studie aber wirklich „ich masturbiere mit meinem alten Handy“ auf den Zettel geschrieben haben oder es nur eine von vielen möglichen Antworten war, ist nicht ganz klar.

Mitte des Jahres war dann Schluss mit den Sex-Themen und es ging um Roboterarmeen, Streit zwischen Tech-Bossen und kühne Träume von Tesla-Chef Elon Musk.

Der reichste Japaner der Welt kam im Sommer in unseren Fokus: Er hat Google zwei Roboterfirmen abgekauft, sein Investitionsfonds für Technik umfasst mehr als 100 Milliarden US-Dollar und sein Privatvermögen wird auf 20 Milliarden US-Dollar geschätzt. Masayoshi Son ist Japans Elon Musk. Er investiert in so ziemlich alle Tech-Bereiche und plant die Robotertechnik wieder aufleben zu lassen.
Der echte Elon Musk träumt dagegen davon die kompletten USA mit Solarenergie zu versorgen. Wie das beim aktuellen Präsidenten durchbringen will, hat er noch nicht verraten. Aber dafür wie viel Platz er braucht. Um den gesamten Energiebedarf der USA zu decken, bräuchte man einen Solarpark mit einer Fläche von 320 km² – das entspricht ungefähr der Größe der Insel Malta.

Wenn er sich nicht gerade um die Zukunft der USA Sorgen macht, stritt sich Elon Musk in diesem Jahr mit Facebook Chef Mark Zuckerberg. Während Elon Musk vor künstlicher Intelligenz warnt, macht sich Facebook-CEO Mark Zuckerberg keine Sorgen und preist die Vorteile der Technologie in einem Live-Video an. Musk schimpft zurück: Marks Verständnis des Themas sei eingeschränkt.

Dieser Beitrag ist Teil 3 unserer Audio-Jahresrückblicke, die auf Amazon Echo und Google Home veröffentlicht worden sind. Teil 2 findet ihr hier.
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