Fotocommunities: 3 bekannte Portale im Vergleich

Marco Kratzenberg

Fotocommunities ermöglichen es euch, eure Bilder online zu stellen, sie Anderen zu zeigen und euch mit anderen Kreativen zu vergleichen. Dort ist der richtige Ort, um Anregungen und professionelle Tipps zu bekommen. Wir haben uns für euch 3 Fotocommunities angesehen und sie verglichen – hier die Tipps…

Webspace bekommt man billig oder sogar umsonst und so könnte jeder eine eigene Webseite erstellen und seine Bilder hochladen. Aber dann erreicht man bei weitem nicht so viele Foto-Interessierte, wie in einer Fotocommunity.

So übertragt ihr eure Fotos vom iPhone auf den Computer:

iOS – Fotos auf PC übertragen.

Fotocommunity – der Name ist Programm

Der erste Kandidat in unserem Vergleich der Fotocommunities nennt sich auch selbst so: Fotocommunity.de. Die Webseite gliedert sich zum einen in eine Diskussionsforums-ähnliche Community und zum anderen der Möglichkeit, eigene Profile anzulegen, unter denen man seine Fotos veröffentlichen kann. „Europas größte Fotocommunity“ hat ihren Sitz in Köln, betreibt aber unterschiedliche Portale in vielen Ländern.

Mit Bewertungen, Wettbewerben und Verkaufsoptionen hält das Portal seine User bei der Stange und haucht den Seiten Leben ein. Hier ist tatsächlich etwas los und die Nutzer befinden sich meist in regem Austausch. Den kompletten Umfang kann man aber nur nutzen, wenn man auch zahlt. Zwar gibt es auch ein kostenloses Konto, doch in dem darf man pro Woche maximal 1 Foto und insgesamt höchstens 100 Bilder hochladen.

Das wird nicht einmal wesentlich besser, wenn man richtig in die Tasche greift. Zwar ist in den Accounts „World“ und „Complete“ für 8,00 beziehungsweise 15,99 Euro pro Monat die Maximalzahl der Fotos nicht mehr begrenzt, aber trotzdem darf die Zahl der wöchentlichen Uploads 30 nicht überschreiten.

Vorsicht bei der Bildbearbeitung!

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Die unglaublichsten Photoshop-Fails.

flickr – das Yahoo der Fotos

Zu den weltweit bekanntesten Fotocommunities zählt flickr. Auch hier gibt es neben einem kostenlosen Account noch einen „Pro-Account“. Doch sind hier die Preise nicht ganz so hoch und die Einschränkungen nicht ganz so stark wie bei der deutschen Fotocommunity. Das kostenlose Konto hat nur 1 TB(!) freien Speicherplatz, es wird Werbung angezeigt und die Nutzer müssen auf eine Statistik verzichten, die „Pro-Usern“ zur Verfügung steht. Letztere bekommen ab 4,17 US-Dollar im Monat unbegrenzten Speicherplatz.

Natürlich ist die „Konkurrenz“ hier viel größer als auf einem vorwiegend deutschen Portal. Aber die verschiedenen Fotografen finden sich dort in Gruppen zusammen, die sich beispielsweise auf Themen oder Gegenden spezialisieren.

Außerdem ist hier der „Community-Gedanke“ nicht ganz so ausgeprägt. Soll heißen: Zwar tauschen sich die einzelnen Mitglieder unter ihren Fotos aus und man bekommt in einem Hilfeforum guten Rat, aber es gibt keine übergreifenden Diskussionen über Filter, Objektive, Motive, Models oder Hardware.

Vom Stern – die View Fotocommunity

Die View Fotocommunity ist ein Projekt des Magazins Stern. Parallel dazu gibt es ein gedrucktes View-Magazin. Für viele Nutzer dieser Community ist sicher interessant, dass ausgewählte Fotos dort und im Stern oder im View-Magazin veröffentlicht werden.

Allerdings sollte man hier die AGB genau durchlesen. Dort wird nämlich schnell klar, dass die Mitglieder dem Verlag das kostenlose Recht auf die Nutzung aller hochgeladenen Bilder in allen Portalen und Druckerzeugnissen geben. Und diese Rechte bleiben sogar nach der Auflösung des Kontos beim Verlag!

Obwohl man also seine Fotorechte abgibt, soll man nach Möglichkeit auch noch für 4,00 Euro im Monat „Premium-Mitglied“ werden und darf dafür pro Woche 20 Bilder hochladen – beziehungsweise für immer die Rechte daran aufgeben.

Unser Fazit zu den Fotocommunities

Schaut man sich die AGB dieser drei bekannten Fotocommunities an, was vermutlich nicht jedes Mitglied getan hat, dann wird man sich noch am ehesten für die deutsche Fotocommunity oder flickr entscheiden. Hier behaltet ihr alle Rechte an euren Bildern und bestimmt selbst, was damit geschieht.

Für Viel-Knipser mit einem hohen Output empfiehlt sich auf jeden Fall flickr, weil es dort – abgesehen vom generellen Speicherplatz – keine Beschränkung der Uploads gibt. Liegt euch mehr am Austausch mit der Community, an Ratschlägen und Antworten auf Fragen, dann solltet ihr eher der Fotocommunity den Vorzug geben.

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