Mit diesem Killer-USB-Stick könnt ihr fast jeden PC zerstören

Tuan Le

Die Firma usbkill.com erinnert auf erschreckende Art und Weise daran, dass man wildfremde USB-Sticks auf keinen Fall einfach in seinem Rechner anstöpseln sollte - und dass der Einfallsreichtum zerstörerischer Erfinder ziemlich groß sein kann.

Mit diesem Killer-USB-Stick könnt ihr fast jeden PC zerstören

Wenn ihr jemandem wirklich den Tag verderben möchtet, hat die chinesische Firma usbkill.com genau das richtige Gadget parat. Technische Geräte sind an den USB-Ports denkbar empfindlich und es ist daher meistens problemlos möglich, durch einen Hochspannungsimpuls über die Schnittstelle gleich den ganzen dahinterliegenden Rechner zu zerstören.

Nun kommt für gewöhnlich eigentlich niemand auf die Idee, ein Stromkabel durchzuschneiden und die funkensprühenden Enden in einen USB-Port zu stecken. Usbkill.com verspricht dafür eine viel mobilere, komfortablere Lösung, um fast jeden beliebigen Rechner - sofern dieser nicht ausreichend gegen Hochspannung geschützt sind - komplett außer Gefecht zu setzen. Dazu lädt das Gerät integrierte Kondensatoren auf (ironischerweise ebenfalls über USB - wir empfehlen aber, den Stick nicht am eigenen Laptop aufzuladen!), die bei „Bedarf“ eine ganze Menge Energie auf die Hardware des Ziels loslassen.

Einsatzgebiet dubios

Der Hersteller selbst bewirbt das rund 50 Euro teure Gerät als ein „Testwerkzeug“ - es ist allerdings offensichtlich, dass es nicht viele verschiedene Einsatzzwecke für den Killer-Stick gibt, die nicht in den illegalen Rahmen fallen. Wer den Stick für seinen eigenen Rechner stets parat hält, möchte womöglich die eigene Hardware vor Zugriffen seitens der Polizei schützen (und zwar, wenn diese mit dem SEK gerade dabei ist, die Haustür einzutreten). Fremde PCs mit einem Schocker-USB-Stick zu zerstören ist natürlich ebenfalls offensichtlich illegal.

Für 14 Euro bietet der Hersteller einen Test-Shield an, mit dem man den USB-Stick testen kann, ohne seinen Rechner gleich zu zerstören. Außerdem können die Schäden minimiert werden, wenn eine galvanische Trennung der USB-Ports vom Mainboard durchgeführt wird - sicherlich gut zu wissen. Apple-Nutzer können übrigens als einziges aufatmen, denn (aus welchen Gründen auch immer - wer kommt schon auf solche Ideen?) hat Apple seine USB-Ports gegen Power-Surge-Angriffe geschützt.

via heise

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