Alptraum aller Studenten: Dozent nutzt Gesichtserkennung, um Langeweile zu ermitteln

Tuan Le

Jeder, der schon mal im Hörsaal einer Universität gesessen hat - im besten Falle, während dort eine Vorlesung stattfindet - weiß, wie quälend langweilig derartige Veranstaltungen sein können. Das eigentliche Phänomen ist aber, dass einzig die Person, die die Vorlesung hält, sich meistens offenbar überhaupt nicht darüber im Klaren darüber ist, wie wenig die Studierenden eigentlich gerade von dem Stoff mitbekommen.

Alptraum aller Studenten: Dozent nutzt Gesichtserkennung, um Langeweile zu ermitteln

Man könnte meinen, dass es nicht wirklich schwer ist, eine durch und durch gelangweilte Person allein aufgrund ihrer Körperhaltung oder ihrem Gesichtsausdruck zu erkennen. Die meisten Dozenten scheinen sich aber im Verlaufe ihrer Vorlesung derart in Rage zu reden, dass sie ihren Redeschwall nicht einmal abbrechen lassen würden, wenn die Hälfte der (meist ohnehin nicht vollständigen) Anwesenden sich ins Reich der Träume begibt, auf Facebook abdriftet oder auf dem Smartphone Candy Crush spielt.

Ein Dozent aus China hat sich die Kritik darüber, dass sich Dozenten Kritik nicht zu Herzen nehmen, zu Herzen genommen und eine etwas unorthodoxe Methode entwickelt, um sich Feedback von den Studenten einzuholen. In der Vorlesung von Wei Xiaoyong, der Naturwissenschaften an der Sichuan-Universität unterrichtet, scannen Kameras die Gesichter der Studenten. Die Daten werden in Echtzeit von einem eigens dafür erstellten Programm ausgewertet, in Form eines Graphen wird dann die Langeweile-Skala der Studenten ausgegeben. Natürlich ist das System nicht ganz zuverlässig, andere Universitäten in China bekundeten aber bereits Interesse, das System auch mal ausprobieren zu wollen. Vermutlich ist die Begeisterung der Studenten nicht allzu groß - hätten sie mal bloß die Evalutionsbögen am Ende der Vorlesungszeit gewissenhafter beantwortet.

via Engadget

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