Handy am Steuer: In diesen Urlaubsländern müssen Autofahrer am meisten zahlen

Kaan Gürayer 8

Die Ferienzeit hat begonnen – und Millionen Deutsche machen sich wieder auf den Weg zum Urlaubsort. Wer mit dem Auto anreist, sollte aber aufpassen: Die Strafen für Handy am Steuer unterscheiden sich von Land zu Land zum Teil deutlich: Von 20 Euro bis 230 Euro, warnt der ADAC. 

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Im vergangenen Jahr haben in Deutschland mehr als 3.200 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr verloren. Nicht selten ist die Ablenkung durchs Smartphone schuld an einem Unfall, denn auch der „kurze“ Blick auf die neueste WhatsApp-Nachricht kann potenziell tödliche Folgen haben.

Ein Kavaliersdelikt ist die Handynutzung am Steuer also keinesfalls – dennoch unterscheiden sich die Bußgelder von Land zu Land deutlich, wie Daten des ADAC jetzt zeigen.

Dazu hat sich der Automobilclub 12 ausgewählte Urlaubsländer angeschaut und die Bußgelder für die Handynutzung beim Autofahren verglichen. Am untersten Ende der Skala befindet sich die Türkei: Hier kommen Autofahrer mit Handy in der Hand noch am günstigsten weg und müssen nur eine Strafe ab 20 Euro befürchten. Ebenfalls moderat sind die Bußgelder hierzulande: Ab 60 Euro verlangen die Behörden, wenn man während der Autofahrt mit dem Handy erwischt wird.

Die Dreistelligkeit knackt Griechenland: 100 Euro Bußgeld gibt es im beliebten Ferienland für die Handynutzung am Lenkrad.

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Niederlande am teuersten

Zu den teuersten Ländern gehören derweil Dänemark und Spanien, die gleich eine Strafe von ab 200 Euro verlangen. An der Spitze liegen jedoch die Niederlande: Wer in unserem westlichen Nachbarland während der Fahrt mit dem Mobiltelefon herumhantiert, muss satte 230 Euro Bußgeld zahlen, wenn ihn die Polizei dabei auf frischer Tat ertappt.

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Damit schont ihr nicht nur euren Geldbeutel, sondern sorgt auch für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Denn kein Anruf und keine Nachricht ist es wert, das eigene Leben und das Leben anderer zu riskieren.

Quelle: Statista

 

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