CryptoCode Bitcoin Austria: Warnung vor der Abzock-E-Mail

Christin Richter

Habt ihr eine E-Mail erhalten, laut der ihr eine BitCoin-Überweisung von Timo Wirth erhalten habt? Dann solltet ihr nicht auf einen der beiden enthaltenen Links klicken, durch die ihr angeblich die Überweisung akzeptiert. Aber was steckt hinter der E-Mail, in der 0.274863 BTC versprochen werden?

In der E-Mail heißt es „Sie haben gerade die eingehende 0.274863 BitCoin-Überweisung von Timo Wirth erhalten.“. Anschließend werden die Mailadresse des angeblichen Absenders, der Betrag und die Frist genannt, während der ihr die Zahlung akzeptieren könnt. Dabei wird am Ende der Nachricht erneut auf die 7-tägige Ablauffrist hingewiesen, um den Empfänger der E-Mail unter Druck zu setzen. Wir empfehlen bei mysteriösen Nachrichten immer zuerst zu prüfen, ob man eine seriöse Mitteilung vor sich hat und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

BitCoin-Überweisung von Timo Wirth – Das steckt dahinter

Tatsächlich handelt es sich bei der Information zur erhaltenen Kryptowährung um eine Betrugsmasche. Klickt ihr auf den Link, werdet ihr auf die Internetseite „cryptocode.online“ weitergeleitet. Hier ist keine Rede mehr von dem Gewinn, sondern es wird ein Investment in BitCoin angepriesen.

„Entfesseln Sie die Macht von Kryptowährung und verdienen Sie in 24 Stunden 15.000 US-Dollar.“

Voraussetzungen für den angeblichen Verdienst sind

  • die Erstellung eines kostenlosen Accounts und damit eines Kontos auf CryptoCode
  • eine Überweisung an cryptocode.online

Im Klartext: Ihr sollt euer Geld an die kriminellen Seitenbetreiber schicken, bevor ihr auch nur irgendetwas von dem Gewinn seht. Spätestens jetzt ist gesunde Skepsis angebracht, denn eine Ausschüttung des angeblichen Gewinnes gibt es nicht.

Es handelt sich also bei der E-Mail also um einen Hoax. Bei der gefährliche Abzocke könnte zusätzlich auch eure Identität durch die Angaben bei der Registrierung und Überweisung gestohlen werden (Phishing). Wie die Kriminellen dabei vorgehen, erfahrt ihr in der Galerie:

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Phishing: Die fiesesten Tricks der Betrüger.

Grundsätzlich sollten dubiose Webseiten vor der Herausgabe persönlicher Daten genauer angesehen werden. Gibt es beispielsweise ein vollständiges Impressum? Ist sie in perfektem Deutsch geschrieben? Seid ihr euch weiterhin unsicher, sucht einfach im Internet nach Meldungen zu dieser Internetseite. In den meisten Fällen existieren Warnungen oder es gab schon erste Opfer.

Auch auf anderen Wegen geraten Verbrecher an eure geheimen Daten und euer Geld, beispielsweise per Telefon-Abzocke. Selbst gefährliche Viren könnt ihr euch auf dem Smartphone einfangen. Wir empfehlen in jedem Fall, eine Drittanbietersperre einzurichten.

Die wichtigsten Informationen zu Fake-Seiten und den Abzock-Methoden haben wir kurz im Video für euch zusammengefasst:

Das steckt hinter Hoaxes, Fakes und Betrug im Internet.

Löscht die E-Mail mit der angeblichen BitCoin-Überweisung also lieber direkt. Der Absender „BitCoin Austria“ wird euer Portemonnaie eher leeren, als euch mit einem Gewinn zu überschütten. Habt ihr weitere E-Mails zu Fake-Gewinnen erhalten? Von welchen Absendern kamen sie? Schreibt es uns und unseren Lesern in die Kommentare.

Warnung auf WhatsApp und Co. erhalten: Wie reagiert ihr?

Was macht ihr, wenn ihr solche Kettenbriefe oder Warnungen bekommt? Löschen oder doch lieber mit anderen Leuten teilen? Nehmt an unserer Umfrage mit und erfahrt, wie sich die anderen Leser verhalten.

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