Desert Golfing: Spieler meisterte 21.000 Löcher, um das Spiel zu beenden - Entwickler half ihm

Michael Sonntag

Luke Yagnow ist nun laut WayPoint als die zweite Person bekannt, die Desert Golfing jemals zu Ende gespielt hat. Bis dahin hat es sehr viele Stunden, etliche Versuche und etwas Hilfe vom Entwickler gebraucht.

Desert Golfing sieht mit seinem sparsamen Pixel-Look auf dem ersten Blick gar nicht nach einem unschlagbaren Golf-Simulator aus. Aber um sein geheimes Ende zu erreichen, muss der Spieler zehntausende an Löchern gewinnen. Vor zwei Jahren hatte es Luke Yagow bis zum Loch 14.758 geschafft, bei dem er nach 2.599 Versuchen aufgeben musste.

Es sieht simpel aus, aber manchmal ist es einfach unmöglich:

Das besagte Loch, das Yagnow nicht schlagen konnte:

Das Spiel ist ursprünglich so aufgebaut, dass seine Level immer wieder zufallsgeneriert entstehen. So kann es, wie in Yagnows Fall, passieren, dass der Spieler auf quasi unmögliche Löcher treffen kann. Der Spieler AldenLudwick, der laut Toucharcade 2016 den Simulator als erster beendet hat, meisterte 65.535 Löcher. Das konnte ihm mit unmöglichen Löchern nur mit sehr viel Glück gelingen, meint der Spiel-Designer Justin Smith.

Ab November 2017 sollte sich das Blatt wenden. Im App Store wurde ein Update für Desert Golfing angeboten. Zu den Neuerungen gehörten die iPhone X-Unterstützung und die Entfernung aller unmöglichen Löcher. Der Designer hatte auf die vielen frustrierten Emails der Fans reagiert. Yagnow wagte einen neuen Versuch, startete wieder bei seinem letzten Loch und erreichte nach weiteren zehntausend Prüfungen das Ende des Spiels.

Schlag den Ball ein letztes Mal. Er landet im Wasser und verschwindet. Ende.

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Nach 400 Stunden Spielzeit hat Yagnow sein Ziel endlich erreicht und den virtuellen Golfschläger beiseite gelegt. „Ich liebe das Ende und würde es auch nicht ändern, aber Mann, das war nur etwas, was ich spielen wollte, wenn ich eine oder drei freie Minuten hatte“, sagte der neue Meister. Jetzt ist er auf der Suche nach einem neuen Spiel.

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