Darum ist GRIP das perfekte Spiel für Fans von Mario Kart und Star Wars Racer

Alexander Gehlsdorf

1999 war ein fantastisches Jahr für Rennspiel-Fans. Sowohl Star Wars Episode 1 Racer als auch Rollcage begeisterten mit Höchstgeschwindigkeiten. Knapp 20 Jahre später steht mit GRIP endlich ein geistiger Nachfolger dieser Spiele in den Startlöchern.

GRIP - Trailer.

Es war einmal ein Rennspiel

Erinnerst du dich noch an die ferngesteuerten Autos mit den viel zu großen Rädern? Die Räder waren so groß, dass die Autos nicht umfallen konnten und nach einem Überschlag einfach kopfüber weiterfuhren.

Das perfekte Konzept also, um in einem Videospiel so richtig die Sau rauszulassen und aus genau diesem Grund, ist 1999 Rollcage entstanden. Seinerzeit hatte das Spiel eine Menge Fans, einen Nachfolger hat die Raserei in den letzten knapp 20 Jahren nicht bekommen. Dementsprechend gibt es noch immer hart gesottene sowie ehemalige Entwickler, die bis heute regelmäßig Rollcage spielen.

Bis heute? Nein, denn eines Tages kam einer dieser Fans auf die Idee, einfach einmal bei den ehemaligen Entwicklern nachzufragen, ob sie an einem geistigen Nachfolger zu Rollcage interessiert wären. Natürlich waren sie das und so wurde GRIP geboren.

Das beste aus beiden Welten

Im Early Access ist das Spiel bereits seit 2016 auf Steam spielbar und auch wir konnten bereits Hand anlegen und die Raserei ausprobieren. Zwei Spiele die uns dabei vor allem in den Sinn kamen: Star Wars Episode 1 Racer und Mario Kart. In GRIP kommt die Faszination beider Titel zusammen, da die halsbrecherischen Geschwindigkeiten in exotischen Schauplätzen aus Racer sich mit den Power-Ups und Waffen aus Mario Kart wunderbar mischen.

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Ein weiter Aspekt, der vor allem Mario-Kart-Fans spannend sein dürfte, ist der Split-Screen, auf den die Entwickler von GRIP besonderes Wert gelegt haben. Schließlich war genau dieser eines der wichtigsten Features des original Rollcage.

Neben den bekannten Multiplayer-Rennen bietet GRIP außerdem eine Einzelspieler-Kampagne, die gerade für erfahrene Spieler jedoch in erster Linie ein umfangreiches Tutorial darstellen dürfte. Wie so viele Spiele orientiert sich GRIP an der Maxime „Leicht zu lernen, schwer zu meistern.“ Wer also die komplette Einzelspieler-Kampagne bewältigt, dürfte danach ausreichend für die hektischen Multiplayer-Rennen gewappnet sein.

GRIP - Destruction Trailer.

Das gleiche Prinzip gilt auch für die Arenen, die als dritter Spielmodus zur Verfügung stehen. In diesen werden keine Runden gefahren, stattdessen kannst du die unterschiedlichsten Power-Ups einsammeln, um deine Gegner über den Haufen zu schießen. Destruction Derby inklusive Bewaffnung also.

Vollgas auch für Einzelspieler

Weniger kompetitive Spieler können sich abschließend jedoch auch in die Carkour-Challenges werfen. Ganz im Stil von Trackmania ist es in diesen deine Aufgabe, halsbrecherische Sprungschanzen und präzise Hindernis-Parcours zu meistern.

Ein Hindernis, das GRIP selbst allerdings noch meistern muss, ist die Performance auf der Nintendo Switch. Schließlich soll das Spiel auf allen Plattformen erscheinen, gerade auf Nintendos Hybrid-Konsole rollt jedoch noch nicht alles ruckelfrei.

GRIP: Combat Racing
Entwickler: Caged Element Inc.
Preis: 29,99 €

Bis zur Veröffentlichung im Herbst 2018 werden jedoch stabile 30 Frames pro Sekunde versprochen. Auf dem PC, der PlayStation 4 und der Xbox One schafft das Spiel jedoch bereits jetzt mühelos volle 60 Frames pro Sekunde.

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