Devil Daggers: Der beinharte Höllen-Shooter ist die perfekte Hommage an 90er-Jahre-Shooter

Lukas Bursee 1

Mit Devil Daggers verneigt sich das kleine Entwicklerstudio Sorath vor den FPS und Arcade-Games der 90er-Jahre und erschafft einen dynamisch flotten Arena-Kampf, an dem wir uns richtig gern die Zähne ausbeißen.

Devil Daggers im Gameplay Teaser:

Devil Daggers - Gameplay Teaser.

Wer in den vergangen Tagen im Internet unterwegs war, dem/der könnte ein kleines obskures Spiel namens Devil Daggers bereits begegnet sein. Dieser beinharte Shooter vom Entwickler Sorath erfreut sich derzeit größter Aufmerksamkeit und begeistert Fans wie Kritiker (10/10 Punkte auf Destructoid). Wir erzählen euch, was diesen Geheimtipp so besonders macht und warum ihr ihn für den günstigen Preis auch austesten solltet.

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Willkommen in der Hölle: Was ist eigentlich Devil Daggers?

Nachdem ihr zu Beginn einen schimmernden Dolch eingesammelt habt, findet ihr euch in Devil Daggers urplötzlich und mutterseelenallein auf einer schwebenden Plattform mitten im Nirgendwo wieder. Die selige Einsamkeit ist aber nicht von langer Dauer und schnell bekommt ihr Gesellschaft von Krakenmonstern, fliegenden Totenköpfe sowie anderen Dämonen. Diese haben ein offensichtliches Problem mit eurer Anwesenheit und planen deshalb euer baldiges Ableben.

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Glücklicherweise seid ihr dem diabolischen Getier nicht schutzlos ausgeliefert. Durch einen einzelnen Linksklick gebt ihr einen breit gestreuten Schuss aus vielen kleinen Dolchen ab, bei gehaltener Maustaste einen stetigen Schwall kleiner Klingen. Merzt ihr mit diesen Waffen größere Gegner aus, verlieren sie kleine rote Kristalle, die eure Dolche verbessern. Für genug der kleinen Steinchen werdet ihr beispielweise mit zielsuchender Munition belohnt.

Angriff allein ist jedoch nur die halbe Miete und wer wie ein Baum an einem Fleck verwurzelt, beißt flott ins digitale Gras. Mit eleganten Hopsern, Tempo-Boosts und Doppelsprüngen haltet ihr euch Mephistos Truppen vom Leibe und das Spiel am Laufen.

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Je weiter die Zeit voran schreitet, desto mehr Abscheulichkeiten stellen sich euch in Weg. Aktuell enthält das Spiel 13 verschiedene Gegnertypen, die unterschiedliche Taktiken erfordern. Jedes Höllenbiest besitzt zudem eine charakteristische Geräuschpalette, die euch genau verrät, was da durch die Schatten kreucht.

Hat euch schließlich eines der Monster erwischt - was schon nach wenigen Sekunden passieren kann - ist der Versuch vorbei und ihr gelangt zu einer Rangliste. Hier wird euer Lauf mit den besten Runden der anderen Spieler verglichen, Aufzeichnungen von deren Versuchen könnt ihr euch übrigens direkt im Spiel anschauen. Seid ihr bereit für die nächste Runde, reicht ein Klick und die Monsterjagd startet erneut.

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Das alles erinnert angenehm an Tempo-basierte Titel wie Doom oder Quake und wird auch von der altbackenen Grafik unseres Höllentrips unterstrichen, die auf den ersten Blick eher abschreckt als neugierig macht. Egal ob pixelige Dämonenschädel, riesenhaften Spinnenmonster oder unscharfe Rauchfontäne, Devil Daggers wirkt wie die Essenz dessen, was die 90er-Jahre-Optik bestimmte.

Das hinter dieser nostalgischen Fassade eine echte Perle schlummert, beweisen die vielen begeisterten Fans, die nicht aufhören können, noch eine und noch eine und noch eine Runde zu spielen. Denn so herausfordernd Devil Daggers sein mag, die Jagd nach den Sekunden bleibt immer fair und unglaublich motivierend.

Habt ihr Blut geleckt und wollt euch selbst mit den Horden der Unterwelt messen? Devil Daggers ab sofort ist für 4,99 € auf Steam erhältlich.

Devil Daggers
Entwickler: Sorath
Preis: 3,99 €

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