Rauchmelder kaufen: Worauf sollte man achten?

Martin Maciej

Wer in der Nacht sicher schlafen möchte oder seinen eigenen Laden sichern will, sollte nicht auf einen Rauchmelder verzichten. Seit 2013 ist ein Rauchmelder auch in Privatwohnungen in bestimmten Fällen gesetzlich vorgeschrieben. Damit ihr das passende Gerät für die Sicherheit in euren eigenen vier Wänden findet, wenn ihr einen Rauchmelder kaufen wollt, findet ihr in unserer Kaufberatung Informationen, und Tipps, worauf man achten sollte.

Rauchmelder kaufen: Worauf sollte man achten?

Ein Rauchmelder kann bei Bränden und Gefahren im Haus Leben retten. Auch in Nichtraucher-Wohnungen sollte nicht auf einen entsprechenden Warnmelder verzichtet werden, schließlich werden die meisten Hausbrände nicht durch eine unachtsame Handhabung von Zigaretten, sondern überwiegend durch technische Defekte ausgelöst. Tückisch ist dabei nicht das Feuer selbst, sondern daraus resultierende, giftige Dämpfe. Dieser Rauch wird häufig mit dem bloßen Auge erst zu spät erkannt.

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Rauchmelder kaufen: Vorteile und Beratung für das richtige Gerät

Deutschlandweit sterben rund 500 Menschen jährlich in Folge von Hausbränden. Ein Großteil davon wird dabei im Schlaf vom Feuer überrascht. Bereits zu Beginn 2015 waren 50 Prozent der privaten Haushalte mit einem Rauchmelder ausgestattet. Natürlich sind die Brandmelder vorrangig dazu da, Leben zu retten. Wird ein Feuer in der eigenen Wohnung oder im Haus frühzeitig erkannt, kann allerdings darüber hinaus ein enormer finanzieller Schaden abgewendet werden. Zudem warnt der Melder davor, dass wertvolle, private und vor allem aufgrund von emotionalem Wert unersetzbare Gegenstände durch einen Brand zerstört werden.

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Möchte man einen Rauchmelder kaufen, sollte man daher nicht zum erstbesten und billigsten Gerät greifen, sondern einige Vorüberlegungen anstellen. Gängige Rauchmelder kommen mit einer integrierten Batterie. Diese verspricht einen Langzeitbetrieb von bis zu 10 Jahren. Ein regelmäßiger Wechsel der Batterie mit einer damit verbundenen Demontage des Geräts entfällt somit.

  • Beim Rauchmelder-Kauf sollte man vorab sicherstellen, dass eine lange Lebenszeit der integrierten Batterie gewährleistet ist.
  • Zudem sollte man den Einsatzbereich des Warngeräts im Hinterkopf behalten.
  • In der eigenen Wohnung sollte man zu einem Gerät greifen, welches ohne blinkende LEDs und Status-Leuchten auskommt.
  • Diese LEDs signalisieren, dass der Rauchwarnmelder noch in Betrieb ist. Auf alternativen Wegen kann die Aktivität z. B. manuell per Tastendruck überprüft werden.

In Deutschland sind Rauchmelder streng genormt. In den Verkauf schaffen es Modelle, die nach DIN EN 14604:2005 zertifiziert sind.

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Ei Electronics Ei650 ABUS RM10 mumbi RMF (vernetzbar)
Stromversorgung 3V-Lithium-Batterie Batterie 9V Batterie
Batterie fest verbaut ja nein
Batterielebensdauer Mind. 10 Jahre
Geräuschpegel 85 d 85 dB 85 dB
Vernetzbar bis zu 15 Geräte miteinander koppelbar
Einsatztemperatur 0 bis 40° C 0 bis 45° C
Abmessungen 115 mm x 45 mm 19 x 11 cm 26,3 x 17,3 cm
Überwachungsbereich bis 60m bis 40m/Gerät
Preis ca. 25 € ca. 12 € ca. 60 € für 4 Melder (ca. 15 €/Gerät)
Vorteile
  • Benutzerfreundlich
  • Relativ klein
  • Leichte Anbringung auch ohne Schrauben
  • Fällt die Batterie früher, als angegeben aus, erhält man kostenlosen Ersatz
  • Einfach erreichbare „Stumm“-Taste
  • Günstig
  • Einfache Montage
  • Test durch LED
  • Mehrere Geräte vernetz- und koppelbar
  • Günstig
  • Große Reichweite
  • Einfache Bedienung
Nachteile
  • Teilweise störendes, selbständiges Piepsen
  • LED stört nicht
  • Bei Fehlalarm muss zunöchst manuell die Batterie entnommen werden
  • Keine Infomration bei Ausfall
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Rauchmelder im Test: Stiftung Warentest empfiehlt Gerät auch unter 20 €

Wer für sein Geschäft oder den Büroalltag einen Rauchmelder kaufen will, sollte auf ein vernetztes Gerät achten. Werden mehrere Rauchmelder dieser Art eingesetzt, werden vernetzte Rauchmelder ebenfalls per Signal aktiviert, sobald ein Melder anschlägt. Auch bei einem mehrstöckigen Haus kann der Einsatz eines Rauchmelders mit Vernetzung sinnvoll sein, wenn z. B. ein Feuer im Keller ausbricht, während man sich auf dem Dachboden befindet.

Die Stiftung Warentest hat zuletzt in der Ausgabe 01/2016 einen Rauchmelder-Test durchgeführt. Als bestes schneidet unter den vernetzten Modellen das Gerät „Ei650W mit Funkmodul Ei650M) ab. Bei den nicht-vernetzten Geräten, die für den Einsatz in einer Wohnung ausreichen, setzte sich das Modell „Ei650“ von Ei Electronics dicht vor dem Modell HDv sensys aus dem Hause Detectomat durch.

  • Den Ei Electronics-Rauchmelder gibt es .
  • Die Batterie-Laufzeit liegt bei rund 10 Jahren.
  • Die Batterie ist fest verbaut.
  • Der Rauchmelder ist schlafzimmertauglich und stört nicht durch ein blinkendes LED-Licht.
  • Mind. 85 dBA in 3m Entfernung

In der Regel können Rauchwarnmelder natürlich auch stumm geschaltet werden, falls z. B. eine intensive Raucherfeier im Zimmer mit dem installierten Gerät durchgeführt wird. Nach der Auslösung schaltet der Rauchmelder erst ab, sobald keine Rauchpartikel mehr in der integrierten Rauchkammer vorhanden sind. Dank Verschmutzungskompensation passt sich die Empfindlichkeit des Warngerät der Verschmutzung in der Rauchkammer an, so dass es zu keinem Fehlalarm kommen sollte. Beim Kauf eines Rauchmelders sollte man zusätzlich überprüfen, ob das Gerät eine Demonatesicherung mitbringt. Diese Sicherung sorgt dafür, dass der Warnmelder nicht unberechtigt entfernt werden kann.

Bildquellen: nikkytok

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