Fitbit-Surge-Test – Der Hybrid aus Fitness-Armband, Smartwatch und GPS-Uhr

Norman Volkmann 1

Mit dem Fitbit-Surge versucht sich Fitbit quasi an der eierlegenden Wollmilchsau im Segment der Fitnsstracker. Ob das Fitbit Surge für euch das richtige Modell wäre und was das Hybrid alles drauf hat, das klären wir im Test.

Fitbit-Surge-Test – Der Hybrid aus Fitness-Armband, Smartwatch und GPS-Uhr

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Von allem ein bisschen – das scheint das Motto der Fitbit Surge zu sein. Denn in sich vereint die unscheinbare Uhr viele Merkmale von Fitess-Trackern, Sportuhren und Smartwatches. Nun stellt sich eigentlich nur die Frage, ob Fitbit es hinbekommen hat, das all diese Funktionen auch gut und sinnvoll vereint eingesetzt werden können. Wir haben uns das Exemplar mal etwas genauer angeschaut und geben Auskunft darüber.

Fitbit Surge Test: Das Auge isst mit

Was die Fitbit Surge alles drauf hat, erkennt man von außen zwar nicht, dennoch soll auch auf das Erscheinungsbild der Uhr kurz eingegangen werden. Sie orientiert sich irgendwo zwischen dem Jawbone UP3 und den Fitbit-Vorgängern wie dem Charge. Ein wirklicher Hingucker ist die Uhr dabei allerdings nicht. Weder Formfaktor noch Design können wirklich überzeugen und gerade das Gummi-Armband sieht billig aus und zeigt schon nach einiger Zeit deutliche Gebrauchsspuren.

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Der Funktionsumfang der Fitbit-Surge

Der Funktionsumfang der Fitbit Surge will im besten Fall alle Zielgruppen gleichzeitig glücklich machen. Wollt ihr nur eure tägliche Aktivität und eure gelaufenen Schritte zählen, könnt ihr mit dem Fitness-Tracker nichts falsch machen. Außerdem überwacht und analysiert das Gerät auch euren Schlaf. Daneben bietet die Uhr mehrere Einstellungen an, mit denen unterschiedliche Sportarten aufgezeichnet werden können. Ein großer Vorteil bei Wandern ist sicherlich der verbaute GPS-Sensor. Damit können eure Strecken beim Joggen, Wandern, Radfahren oder Spazieren gehen akkurat aufgezeichnet werden. Wir verraten euch an anderer Stelle ob Fitbit und Runtastic miteinander kompatibel sind.

Über einen Pulsmesser am Handgelenk soll die Herzfrequenz des Nutzers ausgerechnet werden – ganz ohne Brustgurt. Gerade ambitionierte Sportler sollten hierbei aber vielleicht nach einer Uhr mit ebendiesen Ausschau halten. Bislang sind diese noch viel genauer, als die Messung über das Handgelenk. Extrem schade hingegen ist, dass ihr mit der Uhr nicht schwimmen gehen könnt – die Uhr ist nämlich nicht wasserdicht.

Zudem kann die Uhr Anrufe und SMS anzeigen, die über eurer Smartphone reinkommen. Das allerdings funktioniert zumindest bei Android nicht ganz so einfach, wie gedacht. Die Auswahl der Android-Geräte, die diese Funktion unterstützen, ist recht begrenzt. Wer ein iPhone besitzt, sollte dagegen weniger Probleme damit haben. Allerdings schmälert diese Problematik die Smartwatch-Fähigkeiten des Fitness-Armbands beträchtlich.Wenn ihr Hilfe bei der Einrichtung des Geräts braucht, schaut euch unseren Text zum Fitbit-Setup an.

Die Fitbit-App für die Surge

Neben der Möglichkeit, gelaufene Kilometer, verbrannte Kalorien, abgenommene Kilos und andere Statistiken online über das Fitbit-Dashboard im Browser einzusehen, funktioniert das auch ganz einfach über die App von Fitbit, die es für iOS und Android gibt. Die Fitbit-App und die Uhr synchronisieren sich dabei kabellos über Bluetooth. Mit der App könnt ihr zudem eure Mahlzeiten festlegen und protokollieren, um neben den sportlichen Aktivitäten auch auf eure Ernährung zu achten. Mithilfe der separat erhältlichen Fitbit-Waage Aria könnt ihr zudem auch detaillierte Gewichts-Statistiken anlegen lassen.

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Preis: Kostenlos

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Entwickler: Fitbit, Inc.
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Fitbit-Surge-Test: Das Fazit

Das Vorhaben der Fitbit Surge ist durchaus löblich. Die Anzahl der Funktionen und der eigene GPS-Sensor sind ein absolutes Alleinstellungsmerkmal im Recht gefüllten Marktsegment der Fitness-Tracker. Professionelle oder ambitionierte Hobby-Sportler stoßen dennoch recht schnell an die Grenzen der Uhr und können bei der Konkurrenz sogar günstigere Modelle wählen, deren Funktionen zwar nicht so umfassend, dafür aber besser ausgearbeitet sind. Die Garmin Vivoactive und auch die Polar M400 kosten rund 50 Euro weniger, verfügen ebenfalls über einen GPS-Sensor und sind als reine Begleiter für sportliche Aktivitäten und Trainings etwas fokussierter. Wer gar nicht so tief in die Materie dringen will und auch GPS-Spielerein nicht gebrauchen kann, der kommt ebenfalls mit günstigeren aber umfangsärmeren Fitness-Trackern aus, etwa von Jawbone
Zum Thema:

Fitnessfunktionen der Huawei Watch.

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