Garmin Forerunner – Die richtige Laufuhr von Garmin finden

Norman Volkmann

Läufer werden sie bereits kennen: die Fitness- und GPS-Uhren von Garmin – Forerunner. Die Uhren-Serie des US-amerikanischen Herstellers bietet sowohl für Einsteiger als auch für Experten die richtigen Geräte. Welche Garmin Forerunner für eure Zwecke passend sein könnte, das zeigen wir euch in der folgenden Kaufberatung.

Garmin Forerunner – Die richtige Laufuhr von Garmin finden
Bildquelle: Garmin.

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Mit den Garmin-Forerunner-Uhren könnt ihr eine Vielzahl von sportlichen Aktivitäten aufzeichnen und so euren Trainingsfortschritt immer im Auge behalten. Da alle Exemplare einen eigenen GPS-Sensor verbaut haben und per Brustgurt eure Herzfrequenz berechnen, könnt ihr das Smartphone in der Regel zu Hause lassen und euch voll und ganz auf euren Lauf konzentrieren.

Garmin Forerunner – die beste Uhr für euren Lauf

Die Forerunner-Serie von Garmin bietet aktuell 11 verschiedene Geräte zur Auswahl. Das günstigste Exemplar, die Garmin Forerunner 10 beginnt dabei bei 129 Euro – sie ist inzwischen bei vielen Händlern aber auch schon für unter 100 Euro zu haben. Die High-End-Uhr Garmin Forerunner 920XT dagegen bietet neben einer massiven Akkulaufzeit auch den größten Funktionsumfang und ist ideal für Triathleten. Sie kostet aber fast 400 Euro.

Die Budget-Modelle: Garmin Forerunner 10, 15 und 25

Die Forerunner-Modelle 10, 15 und 25 sind die Einstiegsuhren für Hobbyläufer. Das wichtigste bei allen Uhren: Schon die Einsteigermodelle verfügen über einen eigenen GPS-Empfänger – eure Routen könnt ihr damit also immer nachvollziehen. Als kleinstes und günstigstes Modell liefert die Garmin Forerunner die kleinsten Funktionsumfang, ist allerdings dennoch bis zu 5 ATM wasserdicht, hält im Trainingsmodus 5 Stunden durch und zeichnet persönliche Rekorde auf. Sie ist allerdings nicht mit einem Brustgurt koppelbar und hat auch keinen Schrittzähler verbaut. Das funktioniert erst ab Forerunner 15. Diese kann auch euren Schlaf aufzeichnen und analysieren. Forerunner 10 und 15 müssen allerdings beide per Kabel synchronisiert werden. Kabellos klappt das mit der Forerunner 25, die auch Smart Notifications (Anrufe, SMS, Mails) anzeigen kann, wenn sie mit einem kompatiblen Smartphone gekoppelt wurde.

Das Mittelfeld: Garmin Forerunner 220, 225 und 230

Das Mittelfeld der Garmin-Laufuhren wartet mit einer Menge Funktionen auf euch. Die Garmin Forerunner 225 zum Beispiel ist eine der ersten GPS-Laufuhren, die eure Herzfrequenz über das Handgelenk messen kann. Die Forerunner 230 hat die beste Akkulaufzeit und hält im Trainingsmodus bis zu 16 Stunden lang durch – selbst für Viel- und Langläufer mehr als genug. Wie die Einsteigermodelle sind auch diese Modelle alle bis 5 ATM wasserdicht. Nur die Forerunner 230 allerdings verfügt über die Möglichkeit, Smart Notifications anzuzeigen und kann die Steuerung der musikalischen Begleitung übernehmen. Sie gibt euch zudem Tipps und Hinweise zur Regeneration und Erholungsphasen, damit ihr euch nicht übernehmt und mögliche Verletzungen riskiert.

Die Anspruchsvollen: Garmin Forerunner 235, 620 und 630

Für ambitionierte Hobby-Läufer fast schon Pflicht: eines dieser Modelle. Mit bis zu 16 Stunden Akkulaufzeit im Trainingsmodus und 6 Wochen im normalen Uhrenmodus, bieten die Uhren genug Zeit für lange und intensive Traingseinheiten. Alle Uhren geben euch Informationen zu Erholung und maximaler Sauerstoffaufnahme (geschätzt). Mit einem Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensor könnt ihr sie auch bei Radtouren einsetzen. Die Auto-Pace-Funktion lässt euch zudem einen Lauf in einer von euch eingestellten Pace laufen – gerade bei langsamen Läufen praktisch. Forerunner 235 und Forerunner 630 überwachen zudem euren Schlaf und werten diesen aus. Die Forerunner 630 kann als einzige Uhr der Reihe sogar auf Garmin Connect IQ zugreifen.

Die High-End-Modelle: Garmin Forerunner 910XT und 920XT

Die Königsklasse der GPS-Laufuhren von Garmin setzt sich aus der 910XT und der 920XT zusammen. Dabei die 920XT ist dabei der Nachfolger der der 910XT – beide Uhren sind speziell für Triathleten ausgelegt. Neben dem Laufen könnt ihr dabei also auch Radtouren oder Schwimmeinheiten nachverfolgen. Während ihr bei der 910XT noch auf die Smart Notifications verzichten musstet, hat der Nachfolger diese Smartwatch-Features ebenfalls verbaut bekommen. Mit 24 Stunden Akkulaufleistung im Trainingsmodus und bis zu 4 Monaten im normalen Uhrenmodus, müsst ihr euch so schnell auch um die Aufladung der Uhr keine Sorgen machen. Ebenfalls nur der 920XT vorenthalten: Informationen zur Laufeffizienz, maximale Sauerstoffaufnahme und die Möglichkeit auch Indoor-Läufe auf dem Laufband zu tracken. Dazu kommen Pace-Alarm, Streckenfunktion (lauft eine vorher festgelegte Strecke ab) und Schwimmstilidentifizierung. Dazu kommt, dass ihr die 920XT auch als täglichen Fitness-Tracker und Schrittzähler nutzen könnt. Bis zu 30 Traingseinheiten speichert die Forerunner 920XT, bevor ihr synchronisieren müsstet.

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Garmin Forerunner – und welche Uhr ist nun die Richtige?

Wenn ihr euch immer noch nicht sicher seid, könnt ihr auch den zu Rate ziehen. Dafür beantwortet ihr einfach nur ein paar Fragen zu eurem Trainingsalltag und die Webseite spuckt eine Empfehlung aus. Praktisch: Auf der Webseite von Garmin könnt ihr die einzelnen Uhren miteinander vergleichen und somit sehen, welche Funktionen bei welcher Uhr vorhanden sind und welche demnach am besten zu eurem potentiellen Einsatzgebiet passt.

Garmin Connect mit Garmin Forerunner nutzen

Um eure Bestzeiten, Statistiken und die Läufe eurer Freunde einzusehen, könnt ihr die App des Herstellers, Garmin Connect, nutzen. Diese ist kostenlos für iOS, Android und Windows verfügbar. Mit Garmin Connect IQ könnt ihr einige der Forerunner-Uhren zudem auch noch mit zusätzlichen Apps und Widgets herunterladen und installieren.

Garmin Connect™
Entwickler: Garmin
Preis: Kostenlos

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Als Forerunner-Alternative: Garmin Vivoactive HR

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