GPS-Uhr und Fitness-Armband: Den richtigen Weg finden

Norman Volkmann

Sich fit zu halten und das gesunde Leben zu protokollieren, sollte in der heutigen Zeit leichter fallen, als in der Vergangenheit. Viele Aktivitätstracker besitzen integrierte Schrittzähler und zeigen an, wieviel Bewegung ihr Träger über den Tag hatte. Wirklich genau wird es aber nur mit eigenem GPS-Sensor.

GPS-Uhr und Fitness-Armband: Den richtigen Weg finden

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Die Berechnung von Schritten bei vielen Fitness-Tracker ist in den meisten Fällen nicht viel mehr als eine Schätzung. Sie sind ausgestattet mit Beschleunigungs- und Drehsensoren – so kommt es dazu, dass manche Fitness-Armbänder auch beim Zähneputzen fleißig Schritte berechnen. Gerade für ambitionierte Hobbysportler ist das oftmals nicht ausreichend, weswegen die Suche nach einer GPS-Uhr oder einem Fitness-Tracker mit GPS-Funktion nicht selten sinnvoll ist. Ohne eingebauten GPS-Sensor kann die Uhr keine tatsächlich zurückgelegte Distanz feststellen, sondern eben nur die Bewegung des Arms interpretieren.

GPS-Uhren: Warum die Funktion wichtig sein kann

Wer gern und oft Joggen geht oder regelmäßig lange Strecken mit dem Fahrrad zurücklegt oder auf einen Wettbewerb trainiert, der kommt um die Anschaffung einer GPS-Uhr fast nicht mehr herum. Viele Smartphones sind in der Regel zwar ebenfalls mit einem GPS-Sensor ausgestattet und können mit Apps wie Runtastic und RunKeeper ebenfalls eine Übersicht über zurückgelegte Strecke und Laufdauer – allerdings muss man dafür auch immer sein Smartphone in der Tasche haben. Die Uhr oder das Fitness-Armband am Handgelenk ist selten eine Behinderung.

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Fitness-Tracker-GPS oder richtige GPS-Uhr?

Preislich liegen die Geräte mit GPS-Sensor weit über denen, die auf ebenjenen verzichten. Gerade Garmin zeichnet sich mit einer Vielzahl an Geräten aus, die diese Funktion unterstützen – der Fokus des Unternehmens liegt allerdings stark auf Herstellung und Vertrieb hochklassiger Sportuhren. Das Einsteiger-Modell – Garmin-Vivoactive – verfügt neben dem GPS-Sensor auch über verschiedene Apps, die für die Aufzeichnung unterschiedlicher Sportarten genutzt werden können. Unter den typischen Fitness-Armbändern ist es vor allem Fitbit, die mit dem Surge erstmalig einen GPS-Sensor verbaut haben und somit Sportlern ganz neue Möglichkeiten der Protokollierung von Trainings geben.

Beliebte GPS-Uhren und Fitness-Tracker mit GPS in der Übersicht

GPS für Sportuhren und Fitness-Tracker

Im Grunde muss jeder selbst wissen, ob er eine vollwertige GPS-Uhr oder einen normalen Fitness-Tracker mit GPS benötigt. Gerade weil viele GPS-Uhren für das Laufen konzipiert wurden, sind sie auch nur für eine recht schmale Zielgruppe wirklich lohnenswert. Fitness-Tracker haben vor allem den Anspruch, ihre Nutzer zu mehr Aktivität aufzufordern und müssen dazu nicht zwingend auf den Meter genau oder auf den Schritt passend messen. Trainiert ihr allerdings ernsthaft für einen Wettbewerb oder wollt einfach bessere Zeiten erreichen, solltet ihr über die Anschaffung einer GPS-Uhr nachdenken. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Viele GPS-Uhren können mit Brustgurten gekoppelt werden, die auch die Herzfrequenz zuverlässig messen. Das klappt nicht immer mit Fitness-Trackern, die diese Werte direkt am Handgelenk messen.

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