Jawbone UP Move – der günstige Fitness-Tracker mit verrücktem Design

Norman Volkmann

Fitness-Tracker und Fitness-Armbänder sind momentan in aller Munde. Vor allem der Hersteller Jawbone hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr einen Namen gemacht. Jawbone konzentriert sich hauptsächlich auf die Herstellung von Fitness-Trackern mit außergewöhnlichem Design – auch das Jawbone UP Move stellt dabei keine Ausnahme dar. Was das günstige Budget-Modell so alles drauf hat, zeigen wir euch im Folgenden.

Jawbone UP Move – der günstige Fitness-Tracker mit verrücktem Design

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Das Jawbone UP Move ist ein Fitness-Tracker der Einsteiger-Klasse. In einer Vielzahl von Farben und mit übersichtlicher Feature-Liste ist das Fitness-Armband vor allem für diejenigen gedacht, die den Trend einmal ausprobieren wollen. Der UP Move zählt als Aktivitätstracker vor allem Schritte und zeichnet euren Schlaf auf. Zusammen mit der Jawbone-UP-App könnt ihr zudem auch eure Nahrungsgewohnheiten protokollieren und sehen, wie viele Kalorien ihr am Tag zu euch nehmt und wie viele Kalorieren ihr am Ende verbrennt. Für ambitionierte und aktive Menschen ist der große Bruder, das Jawbone UP3, eine bessere Alternative.

Unseren Test für das Jawbone UP3 nachlesen. *

Jawbone UP Move: Kleiner Preis, toller Einstieg

Das Jawbone UP Move ist zur ersten Gewöhnung an ein Fitness-Armband bestens geeignet. Das Gerät kann entweder am Handgelenk oder an der einer Gürtelschnalle getragen werden. Das Armband muss allerdings zusätzlich gekauft werden und kostet circa 14 Euro. Das Gerät an sich ist mit einem Preis von 50 Euro ein gutes Einstiegsmodell und lässt sich auch von Anfängern schnell und einfach einrichten. Da das Jawbone UP Move kein Display und nur einen Knopf besitzt, ist die Bedienung denkbar einfach. Sportliche Aktivitäten zum Beispiel werden aufgezeichnet, wenn ihr einmal kurz und einmal lang auf den Knopf des Gerätes drückt. Einmal normal drücken und ihr seht über eine LED, wie nahe ihr eurem täglichen Schrittziel gekommen seid. Ein längerer Druck aktiviert den Schlafmodus und beendet diesen am nächsten Morgen ebenso.

Jawbone UP Move: Vor- und Nachteile

Vorteile Nachteile
Einsteigerfreundlich und sehr günstig Armband muss zusätzlich gekauft werden und macht keinen hochwertigen Eindruck
Kostenlose und umfangreiche Jawbone-UP-App für iOS und Android Kein Display
Lange Akkulaufzeit Schlafanalyse ziemlich oberflächlich
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Jawbone UP Move: Die Funktionen im Überblick

Auch wenn der Fitness-Tracker von Jawbone die Hauptattraktion ist – ohne die UP-App des Herstellers wäre das Armband bei weitem nicht so interessant für Nutzer. In der App stellt ihr euer tägliches Schrittziel fest und könnt zudem sämtliche Daten einsehen und auswerten – sei es die Tagesaktivität oder auch der Schlafzyklus. Mit dem integrierten Smart Coach hat die App überdies eine Funktion, die euch dabei helfen soll, bestimmte Aktivitätsziele zu erreichen. Über die UP-App könnt ihr zudem eure Essgewohnheiten überwachen. In der App könnt ihr eine Vielzahl an Produkten und Lebensmitteln scannen und dabei sehen, wie viele Kalorien ihr dabei aufnehmt. Die Kalorien, die ihr durch eure Schritte verbrennt, werden dabei eurer totalen Kalorienbilanz hinzugerechnet. Tipp: Reicht euch die Lebensmitteldatenbank nicht aus, empfehlen wir die Installation der App „MyFitnessPal“ mit der ausschließlich Ernährung getrackt werden kann. Ihr könnt es dabei einstellen, dass die Apps sich miteinander synchronisieren. Somit gehen euch keine Kalorien flöten.

Jawbone UP Move: Festgelegte Zielgruppe

Wer mehrmals in der Woche intensiv Sport treibt, dem wird die Jawbone UP Move nicht gerecht. Dazu ist sie aber auch nicht ausgelegt. Die UP Move wendet sich an Sport-Einsteiger und Menschen, die ihren Alltag aktiver gestalten und bewusster essen wollen. Der Schrittzähler funktioniert so wie er soll – die Schlafanalyse ist nicht besonders verlässlich aber für den Preis durchaus in Ordnung. Für die Nutzung beim Joggen fehlt vor allem ein integrierter GPS-Sensor – in dieser Preisklasse ist ein solcher Sensor aber auch nicht zu erwarten. Mit einer Akkuladung kommt man laut Hersteller vier bis sechs Monate hin, dann muss die Knopfzellenbatterie ausgewechselt werden. Wasserfest ist das Fitness-Armband daher nicht.

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