Jawbone UP24 Test: Die zweite Generation der Fitness-Tracker von Jawbone

Norman Volkmann

Fitness-Tracker liegen momentan voll im Trend. Der Hersteller Jawbone bringt seit Jahren neue Produkte auf den Markt. Das Jawbone UP24 markiert die zweite Generation der Fitness-Armbänder und fällt vor allem wegen seines dezenten und stilvollen Designs ins Auge. Was das Gerät noch alles kann, zeigen wir euch im Jawbone UP24 Test.

Jawbone UP24 Test: Die zweite Generation der Fitness-Tracker von Jawbone

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Mit dem Jawbone UP24 stellte das amerikanische Unternehmen im November 2013 die zweite Generation seiner Fitness-Armbänder vor. Erstmalig mit drahtloser Übertragung aller Daten und verbesserter App soll das unscheinbare Armband vor allem Bewegungsmuffel motivieren, aktiver zu werden und bewusster zu essen. Ob das klappt, haben wir ausprobiert.

Jawbone UP24 Test: Funktionsumfang und App

Mit dem Jawbone UP24 könnt ihr nachvollziehen wie aktiv/inaktiv ihr den lieben langen Tag eigentlich seid. Der integrierte Aktivitäts-Tracker misst, welche Entfernungen ihr über den Tag verteilt zurücklegt und spornt euch an, vielleicht auch mal einen Umweg zu machen um das Tagesziel zu erreichen. Mit der UP-App, die es im Google Play Store und auch im Apple App Store kostenlos zum Download gibt, erweitert sich der Funktionsumfang des Gadgets auch noch weiter. Neben detaillierten Statistiken zu eurer Aktivität und euren Schlafgewohnheiten sowie Tiefschlafphasen, hat die App folgende Funktionen:

  • Der Smart Coach hilft euch, Ziele zu erreichen und euch zu verbessern
  • Protokolliert euer Essen und habt einen Überblick über Kalorien und Nährwerte
  • Stellt Schrittziele und Schlafzeiten ein
  • Trainings aufzeichnen
  • Stellt eure individuelle Weckzeit ein

Ein integrierter Vibrationsalarm weckt euch sanft, wenn ihr euch gerade in einer Leichtschlafphase befindet und verhindert so, dass ihr abrupt aus dem Schlaf gerissen werdet. Durch die Kompatibilität mit vielen anderen Ernährungs- und Sport-Apps wie MyFitnessPal, RunKeeper oder MapMyFitness, könnt ihr eure Daten auch innerhalb mehrerer Apps synchronisieren. Mit mehr als sieben Tagen angegebener Akkulaufzeit müsst ihr euch zumindest unter der Woche nicht sorgen, dass dem Armband der Saft ausgeht.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

UP - Requires UP/UP24/UP MOVE
Entwickler:
Preis: Kostenlos

Jawbone UP24 in der Übersicht

Wenn ihr noch unentschlossen seid, haben wir hier alle Vor- und Nachteile des Jawbone UP24 im Überblick.
Vorteile:

  • Design
  • Detaillierte und gut designte App mit Funktionstiefe
  • Sieben Tage Akkulaufzeit
  • Kabellose Datenübertragung via Bluetooth
  • Genaue Distanzmessung
  • Für Einsteiger genau richtig
  • Sanftes, lautloses Wecken
  • Einfache Bedienung über einen Knopf
  • Tipps und Tricks vom Smart Coach
  • Erinnerungsfunktion bei längerer Inaktivität

Nachteile:

  • Kein Pulsmesser
  • Schlafmessung nicht immer akkurat
  • Kein Display
  • Funktionsumfang für ambitionierte Freizeitsportler zu klein
  • Preis vergleichsweise hoch
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Jawbone UP24: Das Fazit

Das Jawbone UP24 ist inzwischen ein wenig in die Jahre gekommen, eignet sich aber insbesondere für Einsteiger und Menschen, denen vor allem das Design ihres Fitness-Trackers wichtig ist. Will man etwas bewusster und aktiver sein, hilft das Jawbone UP24 ebenfalls, um sich einen besseren Überblick über seine tägliche Aktivität und seinen Schlaf zu verschaffen. Ohne Display läuft man nicht Gefahr, ständig mit dem Gerät herumzuspielen und kommt der langen Akkulaufzeit zugute. Für die Bedienung und eine Übersicht seiner Daten muss man dafür aber immer in die App. Zudem gibt es keine Möglichkeit viele verschiedene Sportarten zu tracken. Ambitionierte Freizeitsportler sind vermutlich schnell an die Grenzen des Funktionsumfangs des UP24 gestoßen. Besonders positiv fiel uns aber die Möglichkeit auf, sich in einer Leichtschlafphase vom Armband durch einen lautlosen Vibrationsalarm wecken zu lassen und damit dem unsäglichen Pieptons des Weckers aus dem Schlafzimmer zu verbannen.

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Jawbone UP3

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