Jawbone-Vergleich: Dieser Fitness-Tracker passt zu euch

Norman Volkmann

Bereits seit einigen Jahren macht sich Jawbone einen Namen im Segment der Fitness-Tracker. Die UP-Serie ist bei Einsteigern und Hobby-Sportlern sehr beliebt – welches Fitness-Armband des Unternehmens zu euch passen könnte, erfahrt ihr in unserem Jawbone-Vergleich.

Jawbone-Vergleich: Dieser Fitness-Tracker passt zu euch

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Mit der UP-Serie behauptet sich Jawbone seit einiger Zeit in der hart umkämpften Welt der Fitness-Tracker. Für absolute Aktivitäts-Neulinge mit schmalen Budget hat man den Jawbone UP Move auf den Markt gebracht. Für ambitioniertere Hobby-Sportler, die Wert auf ein unauffälliges und geradliniges Design legen, gibt es Jawbone UP24 und UP3. Jedes Gerät hat eigene Vor- und Nachteile und hilft euch dabei, unterschiedliche Ziele zu erreichen.

Jawbone-Vergleich: UP Move für Einsteiger

Wer sich in der Vergangenheit weder mit Fitness-Trackern noch mit sportlichen Aktivitäten oder gesunder Ernährung auseinandergesetzt hat und sich nun einen einfachen Einstieg in das Segment wünscht, der kann mit dem UP Move von Jawbone nicht viel falsch machen. Entweder am Handgelenk oder per Clip an der Kleidung tragbar, behindert der Tracker nicht und misst ganz nebenbei die gelaufenen Schritte am Tag und analysiert den Schlaf des Trägers. Über die Essensprotokollierung seht ihr wie viele Kalorien ihr über den Tag verbrennt und zu euch nehmt – mithilfe des Smart Coaches könnt ihr euch Kalorien- und Aktivitätsziele setzen und so einen ersten Schritt in ein bewussteres Leben wagen. Mithilfe eines rudimentären LEDs könnt ihr die Zeit im Auge behalten und sehen, wie nahe ihr eurem Schrittziel kommt. Mit bis zu sechs Monaten Laufzeit müsst ihr euch auch um die Batterie erstmal keine Sorgen machen.

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Jawbone UP24

Das Jawbone UP24 macht vor allem beim Design deutlich mehr her, als das UP Move. Für circa 150 Euro ist das dezente Armband das Mittelklasse-Modell von Jawbone. Es zeichnet sich vor allem durch seine genaue Distanzmessung aus, auch wenn es über keinen eigenen GPS-Sensor verfügt. Wie auch beim UP Move funktioniert die Datenübertragung kabellos über Bluetooth 4.0 mit jedem kompatiblem Android- und iOS-Gerät. Damit könnt ihr dann auch die UP-App von Jawbone nutzen, die nicht nur ansehnlich gestaltet ist, sondern mit Essenprotokollierung, Daten zu Aktivitäts- und Schlafanalyse sowie dem Smart Coach über vielseitige Features verfügt.

Jawbone UP3

Kollege Sebastian hat das UP3 im Test zu einem der besten Fitness- und Schlaf-Tracker gekürt. Mit bis zu sieben Tagen ist die Akkulaufzeit weitaus besser als bei vielen Smartwatches – allerdings ist das auch mit dem fehlenden Display zu begründen. Für das Gerät spricht vor allem der bequeme Sitz und das Gewicht mit 29 Gramm – man merkt also fast gar nicht, dass man es trägt. Das UP3 ist das einzige der Reihe, dass über einen Puls-Sensor verfügt und somit auch detaillierte Angaben zu eurem Schlafverhalten machen kann. Wie alle Fitness-Tracker von Jawbone ist auch das UP3 nur Spritzwasser-geschützt – beim Schwimmen könnt ihr es also nicht benutzen.

Jawbone-Vergleich in der Übersicht

Jawbone UP Move Jawbone UP24 Jawbone UP3
Vorteile
  • günstiges Einsteigermodell
  • Lange Batterielaufzeit
  • Wahl zwischen Armband und Clip
  • Einfache Bedienung
  • Hilfreiche App
  • lange Akkulaufzeit
  • Design
  • Hilfreiche App
  • Genaue Distanzmessung
  • lange Akkulaufzeit
  • Design
  • Schlafanalyse
  • Hilfreiche App
  • Genaue Distanzmessung
Nachteile
  • Design
  • Kein Display, rudimentäre Anzeige durch LED
  • Preis/Leistung
  • Kein GPS-Sensor
  • Keine Pulsmessung möglich
  • Kein Display
  • Nicht wasserdicht
  • Kein GPS-Sensor
  • Kein Display
  • Nicht wasserdicht

Jawbone-Vergleich: Das Fazit

Für den Einsteiger ist das UP Move ein guter und vor allem günstiger Schritt in das Segment der Fitness-Tracker. Die Funktionen gehen zwar nicht besonders tief, reichen aber Einsteigern sicher für eine längere Zeit, in der dann die Entscheidung getroffen werden muss, ob mit einem weiteren, etwas teureren und besseren Armband weiterhin Aktivitäten getracked werden sollen, oder ob dieses Konzept vielleicht doch nicht aufgeht und man das Mikromanagement – gerade in der App – nicht doch lieber aufgeben will. Wer etwas tiefer gehen will und von mehr Funktionen profitieren will, der sollte vielleicht beim UP3 zu schlagen. Es ist das neueste Produkt in der Serie und profitiert von umfangreicheren Funktionen.

Zudem sagte uns vor allem das Design mehr zu. Das UP Move sieht – nicht zuletzt wegen dem billig-wirkenden Armband – auch ziemlich „günstig“ aus. Gut, dass man es mit einem Clip auch woanders am Körper positionieren kann. Alle Geräte von Jawbone besitzen keinen eigenen GPS-Sensor, kein Display und keine Möglichkeit verschiedene Sportarten zu tracken. Gerade für Menschen, die viel Sport treiben und unterschiedliche Sportarten ausüben und die besonders genaue Auswertungen erwarten, sind vermutlich alle drei Geräte nicht passend. Da alle Jawbone-Geräte ohne ein Display auskommen müssen, sind sie auch immer fest an ein kompatibles Smartphone gebunden, was inzwischen ein echtes Defizit ist.

UP3 by Jawbone

UP3 by Jawbone.

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