Ladegerät für die Hosentasche: Berliner Startup kombiniert Portemonnaie und Akku-Pack

Rafael Thiel 11

Ein leerer Akku ist dem Smartphone-Nutzer ein Dorn im Auge. Das Startup poqit.berlin möchte dahingehend Abhilfe schaffen und arbeitet an einem drahtlosen Ladegerät für die Hosentasche – integriert in ein Portemonnaie. Doch dabei bleibt es nicht: Die lederne Geldbörse soll zusätzlich vor Skimming schützen.

poqit.berlin: Ladegerät für die Hosentasche.

Bis zur großen Revolution der Energiespeicherung dürfte es wohl trotz diverser Prophezeiungen seitens der Wissenschaft noch eine Weile dauern. Dementsprechend bedarf es zunächst anderer Lösungen, um dieses akute Problem zu beheben. Da klobigere Smartphones mit größeren Akkus bei Herstellern nicht hoch im Kurs stehen und mutmaßlich von der breiten Kundschaft auch nicht erwünscht sind, müssen Nutzer eben auf externe Alternativen zurückgreifen. Nun sind Akku-Packs freilich keine Neuigkeit – wohl aber der Ansatz, den poqit.berlin verfolgt: Ein schmaler Akku innerhalb der eigenen Geldbörse soll das Smartphone durch Auflegen kabellos aufladen. Die Kapazität des Akkus soll laut Hersteller 2.000 mAh betragen.

Die Idee klingt im Grunde simpel, könnte aber auf Gefallen stoßen. Denn eigentlich erfüllt ein reguläres Akku-Pack diesen Zweck bereits und entsprechende Modelle mit Unterstützung des kabellosen QI-Standards gibt es auch. Allerdings ist die Mitführung des Energiespeichers im eigenen Portemonnaie gewitzt, zudem bietet das Produkt von poqit.berlin noch zusätzliche Funktionen an.


Die aus Leder gefertigte Geldbörse verfügt über eine Schutzfolie, um Magnetkarten vor versehentlicher Löschung oder gar unbemerktem Auslesen (Skimming) zu schützen. Ferner sind Smartphone und Portemonnaie über eine eigens entwickelte App per Bluetooth verbunden. Bei Abhandenkommen der Geldbörse ertönt etwa ein Warnsignal. Andersherum kann ein Signalton beim Smartphone ausgelöst werden, um dieses wiederzufinden.

Das Startup aus Berlin hat diese Idee entwickelt und sucht aktuell nach Investoren, um den Markt zu betreten. An sich erscheint das poqit-Portemonnaie durchaus interessant, einige Probleme sollten jedoch nicht außer Acht gelassen werden: Zum einen ist die Geldbörse ob der dort wirkenden mechanischen Kräfte vermutlich nicht für die Gesäßtasche geschaffen. Außerdem könnte der anvisierte Preis von 159 Euro zum Stolperstein für das junge Unternehmen werden. Gleichwohl ist die Idee einer Geldbörse mit integrierter Ladefunktion und eingebautem Skimming-Schutz ziemlich innovativ. Wir sind gespannt, ob poqit.berlin sein Finanzziel erreicht und wann das praktische Portemonnaie auf den Markt kommt.

Quelle: poqit.berlin @Companisto, poqit.berlin

LG G5 bei Amazon kaufen* LG G5 mit Vertrag bei DeinHandy.de*

Hat dir dieser Artikel gefallen? Schreib es uns in die Kommentare oder teile den Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook oder Twitter folgen.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung