1 von 8

Linux Mint (Cinnamon-Desktop) – Modern

Linux Mint ist der sehr für Leute geeignet, die Windows gewohnt sind. Standardmäßig nutzt Linux Mint die Desktop-Umgebung Cinnamon:

  • Am unteren Bildschirmrand findet ihr die Leiste (Taskleiste).
  • Unten links ist der Menü-Button (Startbutton), über den man Programme startet.
  • Unten rechts zeigt Linux Mint die Uhrzeit sowie die System-Tray-Symbole an.

Der Desktop lässt sich durch Themes und Icons (Symbole) individuell anpassen:

  • So gibt es beispielsweise helle und dunkle Themes.
  • Wer die grüne Mint-Farbe nicht mag, kann diese auch ersetzen.
  • Über sogenannte Applets und Desklets lässt sich Cinnamon um Funktionen erweitern und noch weiter anpassen.
  • Ihr könnt beispielsweise euren Google-Kalender auf dem Desktop anzeigen lassen (Desklets) oder ganz genau bestimmen was in eurer Taskleiste angezeigt wird (Applets).

Die Programme im Startmenü sind in Kategorien unterteilt, die sich auch ändern und bearbeiten lassen. Links am Rand findet man die drei Buttons, um Linux zu sperren, abzumelden oder herunter zu fahren und neu zu starten. Oben links im Startmenü werden die angepinnten Favoriten-Programme angezeigt. Ganz oben im Startmenü kann man auch nach bestimmter Software suchen.

Um durch Ordner und Dateien navigieren zu können gibt es den Dateimanager Nemo (im Gegensatz zum Windows-Explorer). Die Kommandokonsole nennt sich Terminal statt Eingabeaufforderung. Die Systemsteuerung heißt hier Systemeinstellungen.

Cinnamon ist eine Weiterentwicklung von der Desktop-Oberfläche Gnome 3 und die aufwendigste Desktop-Umgebung von Linux Mint, aber auch die modernste. Für Rechner mit weniger Leistung eignet sich Mate oder Xfce besser.

Zum Testen könnt ihr innerhalb von Linux Mint auch andere Desktop-Umgebungen installieren. Während des Logins könnt ihr die andere Desktop-Umgebung dann über einen Button auswählen. Der Terminal-Befehl, um Cinnamon-Desktop in anderen Linux-Mint-Versionen zu installieren, lautet:

sudo apt-get install mint-meta-cinnamon