E.Go Kart V4.2: Elektro-Flitzer für erwachsene Einzelgänger

Stefan Bubeck

Mit dem supergünstigen Elektroauto E.Go Life konnte ein deutsches Unternehmen neulich gewaltiges Aufsehen erregen. Da könnte man fast übersehen, dass der Hersteller auch ein Gokart im Angebot hat.

Die e.GO Mobile AG aus Aachen hat mit dem E.Go Life einen Elektro-Kleinwagen für 11.900 Euro (inkl. 4000 Euro staatl. E-Prämie) vorgestellt. Wem das immer noch zu teuer ist und eigentlich mit viel weniger Komfort und Leistung auskommt, sollte einen Blick aufs E.Go Kart werfen.

Das E.Go Kart ist in erster Linie ein Freizeitmodell

Es habe „die Fahreigenschaften eines Kart, kombiniert mit der elektrischen Unterstützung eines Pedelecs“, so der Hersteller. Das bedeutet also: Das Gefährt hat Pedale, man muss selbst treten, wird aber von einem Motor unterstützt.

Kein Elektroauto – sondern eher ein Pedelec mit bequem aussehendem Sitz und vier Reifen. Dafür kostet es auch nur 5.900 Euro, das ist schon mal deutlich günstiger als ein Tesla Model S. Weitere Pro-Argumente: Das Fahrzeug ist „Made in Germany“, wirkt dank seines schwarzen Designs durchaus erwachsen – einigermaßen geländegängig soll es auch sein.

Die technischen Eckdaten des E.Go Kart:

  • Motor 250 W Pedelec Mittelmotor
  • Schaltung Vollautomatische Nabenschaltung NuVinci Harmony N330
  • Stromversorgung 515 Wh, 14,25 Ah Lithium-Ionen Akku (herausnehmbar)
  • Akkureichweite mindestens 25 km (je nach Fahrweise)
  • Ladezeit 4 h
  • Tretunterstützung 25 km/h
  • Räder: Schwalbe Big Apple auf 20 Zoll Felge
  • Abmessungen (L/B/H): 2100 / 1100 / 950 mm
  • Preis: ab 5.900,- Euro

Alles in allem also eher ein Spielzeug für Erwachsene, denn es ist weder ein Kofferraum noch ein Dach vorhanden. Immerhin entspricht das E.Go Kart den Vorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO): LED-Scheinwerfer, Rücklichter und ein Scheibenbremsen-System sollen für Sicherheit im Verkehr sorgen. Der Einsatzbereich für so ein Elektromobil dürfte hauptsächlich im Freizeitbereich liegen, eventuell eignet es sich in einigen Fällen auch, um zur Arbeit zu pendeln.

Quelle: E.Go

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