Musk schaut in die Röhre: Deutsche Studenten gewinnen Hyperloop-Wettbewerb

Johann Philipp

Wer baut die schnellste Kapsel für Elon Musks Hyperloop-Projekt? Studenten der TU-München stellen bei einem Wettbewerb in Los Angeles einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf und gewinnen bereits zum zweiten Mal.

Hyperloop One – Passagierkapsel schafft 300 km/h.

26 Teams treten gegeneinander an und entwickeln eine kleine Transportkapsel, die sie durch eine Metallröhre schießen. Welche am schnellsten ist, gewinnt. Das ist der Wettbewerb „Hyperloop Pod“, bei dem Tesla-Chef Elon Musk sein Projekt Hyperloop One testet. In Zukunft sollen die Kapseln fast 10 Meter lang sein und Menschen und Güterwaren mit über 1.000 km/h transportieren.

Deutsches Team gewinnt zum zweiten Mal

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Das WARR-Team der TU-München ist beim Hyperloop-Test kein Unbekannter. Bereits beim ersten Wettbewerb im Januar konnten sie sich an die Spitze setzen. Damals reichten dafür schon 94 km/h. Diesmal ging es flotter zu. Der Pod – so heißt die kleine Kapsel, erreichte eine Geschwindigkeit von 324 km/h. Er besteht aus Carbon, wird von einem 50-kW-Elektromotor angetrieben und wiegt lediglich 80 Kilogramm. Der Wettbewerb wurde von Elon Musks Unternehmen SpaceX und The Boring Company veranstaltet. Die beiden Firmen sind zwar nicht für die Entwicklung des Hyperloops verantwortlich, aber unterstützen das Projekt. Der Tesla-Chef gratulierte den Siegern und zeigte ein Onboard-Video auf Twitter:


Nächstes Jahr wieder ein Wettbewerb

Elon Musks Unternehmen werden den Wettbewerb jedes Jahr fortsetzen und sich die weiterentwickelten Versionen ansehen. Unklar ist, wann man die Höchstgeschwindigkeit von geplanten 1.200 km/h erreichen wird. Laut Musk sollten auf der relativ kurzen Teststrecke von nur 1,2 Kilometern theoretisch mehr als 500 km/h möglich sein.

Quelle: WARR

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