Die schnellste Rundenzeit eines Elektroautos auf dem berüchtigten Nürburgring ist gebrochen. Der chinesische Nio EP 9 ist in jeder Hinsicht extrem, das gilt auch beim Preis.

 

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Nio EP 9: Rekord auf dem Nürburgring

Hinter dem Nio EP 9 steckt das chinesisch-amerikanische Start-up NextEV. Mit einer Rundenzeit von 7:05,12 Minuten auf der Nordschleife zeigt das elektrische Supercar, wo der Hammer hängt – es ist schneller als der Hybrid-Renner Porsche 918 Spyder und das aktuell schnellste Elektroauto der Welt.

Ein Megawatt Leistung

Die noble Saatchi Gallery in London war der Ort der Enthüllung: NextEV zeigt seine Automarke Nio und ein erstes Modell, das es in sich hat. Vier Elektromotoren – zwei vorne, zwei hinten – sorgen für eine Gesamtleistung von einem Megawatt, das entspricht 1.360 PS. Dagegen wirkt selbst Teslas Flaggschiff Model S P100D mit 539 PS noch zahm. Die restlichen technischen Daten gleichen einer Auflistung von Absurditäten: Das Drehmoment beträgt 1.480 Newtonmeter, 100 Stundenkilometer werden aus dem Stand in 2,7 Sekunden erreicht. Das Dreifache dann in 15,9 Sekunden, Schluss ist bei 313 km/h – das Getriebe soll hier die Obergrenze definiert haben.

Von den 1735 Kilogramm Gesamtgewicht machen die Batterien stattliche 635 Kilogramm aus. Diese können in gewechselt werden und sorgen mit einer Ladung für eine Reichweite von bis zu 427 Kilometern. Der hauptsächlich verwendete Werkstoff ist Karbon. Den NextEV Nio EP 9 wird es voerst nur sechs Mal geben. Wer ein Exemplar haben möchte, muss rund 1,2 Millionen Dollar bereithalten. Dafür bekommt man dann ein Auto, das klingt wie ein Düsenjet.

Chinesische Kampfansage

Der am 14. Oktober gebrochene Rekord auf dem Nürburgring ist prestigeträchtig, denn die Nordschleife ist weltweit als „Grüne Hölle“ berüchtigt, sie steht für höchste Anforderungen an Mensch und Maschine. Wer sich daran versuchen möchte, kann das in zahlreichen Spielen auch virtuell tun, beispielsweise in Forza 6.

Das Kapital des Unternehmen NextEV soll vom chinesischen Internetunternehmen Tencent, dem Investor William Li und Hillhouse Capital (Uber) kommen. Es unterhält ein eigenes Rennteam in der Formel E und hat den Brasilianer Nelson Piquet Jr unter Vertrag.

Quellen: AMS, t3n

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Stefan Bubeck
Stefan Bubeck, GIGA-Experte für Consumer Electronics, insbesondere Audio.

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