Roborace: Erstes AI-Autorennen endet mit Crash in Buenos Aires

Stefan Bubeck

Auch autonome Fahrzeuge können es mit der sportlichen Fahrweise übertreiben – das demonstrierte am vergangenen Wochenende der Roboterrennwagen „Devbot 2“, den es beim Rennen aus der Kurve gehauen hat.

Inside Roborace (Episode 4).

Der Unfall ereignete sich im Rahmen eines Duells auf der Formel-E-Rennstrecke in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Eines der beiden Fahrzeuge ging in einer Kurve ans Limit und streifte dabei offenbar eine Barriere – so schildert es Justin Cooke, Chief Marketing Officer bei Roborace.

Aufnahmen vom Crash wurden keine veröffentlicht, allerdings lassen sich auf Twitter einzelne Nachher-Fotos mit dem demolierten „Devbot 2“ finden. Sein Kontrahent „Devbot 1“ schaffte es unversehrt ins Ziel und erreichte auf dem Rundkurs eine Höchstgeschwindigkeit von 116 Meilen pro Stunde (186 km/h). „Das Auto wurde beschädigt, klar. Aber es kann repariert werden. Das Schöne an dieser Sache ist, dass keine menschlichen Fahrer dabei verletzt wurden… weil keine an Bord sind,“ so Cooke gegenüber der BBC.

Roborace will die weltweit erste Rennserie für autonome Elektrofahrzeuge werden. Es sind für die Zukunft Wettkämpfe mit zehn Teams und jeweils zwei Fahrzeugen im Rahmen der Formel-E-Meisterschaften geplant. Dabei sollen alle teilnehmenden Fahrzeuge technisch identisch sein und so die gleichen Leistungsdaten aufweisen. Entscheidend wird die Software dahinter, die von den Teams entwickelt wird.

Anmerkung: Das Titelbild dieses Artikels zeigt einen Entwurf des Automobildesigners Daniel Simon, der unter anderem durch Tätigkeiten für VW, Bugatti und Hollywoodproduktionen (Tron:Legacy, Oblivion, Captain America) bekannt ist. Der verunglückte „Devbot 2“ verfügt für Entwicklungszwecke noch über eine Fahrerkabine und soll nicht dem finalen Aussehen der Rennwagen entsprechen.

Quelle: BBC

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