Dashcam fürs Auto: Kaufberatung und aktuelle Angebote

Johann Philipp

Dashcams dürfen in Deutschland als Beweismittel vor Gericht verwendet werden. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Damit lohnt es sich endlich, eine Minikamera im Auto zu installieren. Aber wie viel kostet eine gute Dashcam überhaupt und worauf muss man achten?

Dashcam fürs Auto: Kaufberatung und aktuelle Angebote
Bildquelle: Getty Images / mari_art.

Dashcam-Angebote: Bei Amazon oft günstig

Wer eine Dashcam für sein Auto sucht, findet häufig in den Amazon-Tagesangeboten günstige Modelle. Die Preisspanne liegt zwischen 20 und 200 Euro. Die kleinen Kameras werden an der Windschutzscheibe oder am Armaturenbrett des Autos angebracht und filmen das Geschehen auf der Straße.

Aktuell bei Amazon: Eine . Der Preis steht momentan bei 70 Euro, dürfte aber noch günstiger werden. Die Ausstattung beinhaltet alle wichtigen Funktionen und auch ein kleiner Akku ist integriert. Eine SD-Karte ist nicht enthalten.

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Ebenfalls im Angebot ist eine , 170-Grad-Weitwinkelobjektiv und Bewegungserkennung. Aktuell liegt der Preis bei 44,90 Euro. Die Auflösung ist allerdings etwas gering, was auch die Bewerter auf Amazon kritisieren.

YI Technology bietet seine Dashcam aktuell mit dem an. Mit 1080p-Auflösung, Nachtsicht und Bewegungssensor ist das Gerät ein guter Einstieg für Dashcam-Neulinge.

Der Mercedes unter den Dashcams ist die . Sie filmt sowohl bei Tag als auch bei Nacht Videos in guter Qualität und bietet zahlreiche Zusatzfunktionen. Das Modell kostet allerdings knapp 160 Euro bei Amazon, liegt aber trotzdem auf Platz eins der meistverkauften Dashcams in Deutschland.

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Dashcam kaufen: Darauf müsst ihr achten

Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Kamera eine hohe Auflösung bietet. Full-HD mit 1920 x 1080 Pixeln ist Pflicht und wird von den meisten Kameras unterstützt. Ebenfalls sinnvoll ist ein Weitwinkel-Objektiv mit mindestens 120 Grad, besser sind 170 Grad, um die gesamte Front vor dem Auto abzubilden. In günstigen Modellen sind häufig qualitativ schlechte Linsen und Bildsensoren eingebaut, die gerade bei Gegenlicht schnell überfordert sind und man auf den Aufnahmen anschließend nicht mehr viel erkennt. Bei einem Unfall ist es vor allem wichtig, dass das Kennzeichen des Verursachers zu sehen ist. Bei Modellen mit geringer Auflösung, ist das nicht immer garantiert.

Eine gute Dashcam muss nicht teuer sein: Ab 60 Euro gibt es empfehlenswerte Modelle. Wer eine richtig gute Dashcam will, weil er jeden Tag viel unterwegs ist, muss mit über 100 Euro rechnen.

Auf welche Funktionen sollte man beim Kauf noch achten? Die Dashcam sollte einen Akku besitzen, um auch nach dem Ausschalten des Motors einige Minuten weiterlaufen zu können. Mit GPS wird der aktuelle Standort aufgezeichnet, so sieht man genau, wo der Zwischenfall auf der Straße passiert ist. Ein Beschleunigungssensor gehört zur Standard-Ausstattung: Damit erkennt die Kamera einen Unfall und speichert die Videodatei automatisch ab.

Dashcams mit Parkmodus und Bewegungssensor

Häufig werben Hersteller auch mit einem Parkmodus, bei dem die Kamera auch Parkrempler registriert und daraufhin die Kamera startet. Ebenfalls wichtig: eine Speicherkarte. Sie ist nicht immer im Lieferumfang dabei und muss separat gekauft werden.

Mit verschiedenen Aufnahmefunktionen erleichtern teure Kameras die Bedienung. Man kann die Aufnahme entweder manuell über einen Knopf starten oder ein Zeitfenster festlegen, sodass die Kamera beispielsweise alle 10 Minuten eine neue Aufnahme startet. Sobald der Speicher voll ist, fängt die Kamera automatisch an, die ältesten Aufnahmen zu überschreiben. Außer die Bewegungssensoren erkennen einen Unfall, dann wird die Datei automatisch gespeichert.

Zum Schluss gilt noch zu beachten: Auch die Befestigungsart der Kamera ist nicht immer gleich. Einige werden direkt an der Windschutzscheibe montiert, andere Modelle auf dem Armaturenbrett befestigt. Ein Tipp zum Schluss: Wer oft nachts unterwegs ist, sollte sich eine Kamera mit einem nachtsichttauglichen Sensor zulegen.

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