Sicher auf dem E-Bike: ADAC gibt Pedelec-Fahrern nützliche Tipps

Peter Hryciuk 1

Der Trend zum E-Bike in Deutschland geht auch am ADAC nicht vorbei, der sich zukünftig mehr mit Elektromobilität abseits des Autos beschäftigen möchte. Nun hat der ADAC einige Tipps für Pedelec-Fahrer veröffentlicht, die durchaus nützlich sind – aber eigentlich auch selbstverständlich sein sollten.

Sicher auf dem E-Bike: ADAC gibt Pedelec-Fahrern nützliche Tipps
Bildquelle: Kalkhoff.

Tipps vom ADAC: Sicher auf dem E-Bike fahren

Elektromobilität gewinnt auch beim ADAC immer mehr an Bedeutung und das nicht nur mit E-Autos, sondern insbesondere bei E-Bikes und zukünftig auch E-Scootern, die in Deutschland kurz vor der Zulassung stehen. Deswegen wird sich der deutsche Automobil-Club zukünftig mehr mit dem Thema beschäftigen. Immerhin sollen E-Bikes und E-Scooter zukünftig immer öfter das Auto ersetzen und so die Umwelt schonen. Während E-Scooter stark reguliert werden, kann im Grunde jeder ein E-Bike fahren. Große Vorschriften gibt es da nicht. Die Unterstützung durch den E-Motor darf nur nicht mehr als 25 km/h erzeugen. Ansonsten benötigt man weder einen Führerschein, noch eine Versicherung oder muss einen Helm tragen.

Folgende Tipps gibt der ADAC zum sicheren Fahren mit dem E-Bike:

  • Vorausschauend fahren: Durch die im Vergleich zum normalen Fahrrad höhere Geschwindigkeit entstehen oft Situationen, mit denen man als Fahrer des Pedelec oder als anderer Verkehrsteilnehmer nicht rechnet. Deswegen ist es wichtig rechtzeitig anzuzeigen, wenn man abbiegen will, die Geschwindigkeit vor einer Kurve früh genug zu reduzieren und den Blickkontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern zu suchen, um so sicherzustellen, dass man gesehen wird.
  • Richtig bremsen: Die höhere Geschwindigkeit sorgt für einen längeren Anhalteweg. Der Anhalteweg setzt sich aus dem Reaktionsweg und Bremsweg zusammen. Er ist je nach Bremsleistung und Geschwindigkeit des Fahrers länger als bei einem normalen Rad. Wie in der Fahrschule mit dem Auto oder Motorrad sollte man das richtige Bremsen üben – auch um festzustellen, wie sich das Fahrrad überhaupt verhält. Das kann in einigen Situationen einen Sturz verhindern, da man bereits weiß, was einen erwartet.
  • Fahrradhelm tragen: Beim Fahrradfahren sollte man grundsätzlich einen Fahrradhelm tragen, . Auf dem E-Bike ist das aber ganz besonders wichtig, denn die höhere Geschwindigkeit kann dafür sorgen, dass man sich bei einem Zusammenprall oder Sturz schwer am Kopf verletzt. Die Unfallzahlen steigen, sodass man sich mit einem Fahrradhelm schützen sollte.
  • Fahrrad richtig einstellen: Das Fahrrad sollte für den Fahrer eingestellt sein. Er sollte angenehm sitzen und sich wohl fühlen. Dazu kann man den Lenker, die Sitzhöhe und Sattelposition verstellen.
  • Kinder auf Pedelecs: Eltern nutzen E-Bikes oft um ihre Kinder darauf zu transportieren. Man sollte sich im Fachhandel darüber informieren, ob das mit dem Fahrrad überhaupt möglich ist und sich einen anständigen Kindersitz für das Fahrrad besorgen. Nur so ist man sicher unterwegs. Kinder sollte man in jungen Jahren nicht allein mit dem E-Bike fahren lassen, da sie die Verkehrssituation oft nicht richtig einschätzen können.

Die aktuell beliebtesten E-Bikes in Deutschland:

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Top-10-Pedelecs: Die aktuell beliebtesten E-Bikes in Deutschland.

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Insgesamt sind das wirklich sehr nützliche Tipps vom ADAC, die man als E-Bike-Fahrer beachten sollte. Im Endeffekt gelten die gleichen Tipps aber auch für das Fahren eines normalen Fahrrads, sodass nicht nur Pedelec-Fahrer davon profitieren.

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