Mokase: Dein Smartphone kann jetzt Kaffee machen [Update: Kampagne gesperrt]

Simon Stich 3

Richtig gelesen: Kaffee aus dem Smartphone. Mit dem Mokase-Cover könnte diese bizarre Idee schon bald Realität werden. Das Projekt läuft über Kickstarter, ist für Android-Smartphones und iPhones gedacht – und hat schon erste Unterstützer gefunden.

Mokase: Dein Smartphone kann jetzt Kaffee machen [Update: Kampagne gesperrt]
Update vom 9. Mai 2017, 14:10 Uhr: Aus bisher noch unbekannten Gründen wurde die Crowdfunding-Kampagne von Kickstarter gesperrt. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald neue Informationen vorliegen.


Originalmeldung:

Wer, wenn nicht die Italiener könnten auf so eine Idee kommen: In einem Smartphone-Cover wird eine bereits fertige Kaffeemischung eingeschoben und anschließend in Windeseile erhitzt. Eine App gibt es auch noch. Hier wird der ganze Prozess in die Wege geleitet. Nur trinken müssen wir den Kaffee noch selber.

MOKASE - Your mobile makes coffee.

Der ultramobile Kaffeeautomat

Zugegeben, mit einer maximalen Kapazität von nur 25 ml handelt es sich mehr um einen Schluck als eine große Tasse. Dafür dauert es aber nur zwischen fünf und acht Sekunden, bis der fertige Kaffee aus dem Mokase-Cover kommt, sagen die Entwickler. Der Strom wird über einen eigenen Akku bereitgestellt – das Smartphone selbst wird also nicht belastet.

Den Kaffee gibt es in den Varianten Classic, Toasted und Arabic. Pro Tasse wird eine Mokaromi-Kaffeemischung benötigt. Die eigens fabrizierten Minitassen sind vergleichsweise klein geraten, lassen sich erneut verschließen und haben einen kleinen Ring an der Seite. So lassen sie sich auch am Schlüsselbund befestigen.

Mokase-wafer

Unterstützung für viele Geräte

Der Kickstarter-Seite von Mokase zufolge werden schon zum Start des Projekts einige Smartphones unterstützt. Dazu gehören das iPhone 6, 6s, 7 und 7 Plus, Samsung S6 (edge und Edge Plus), S7 (edge), S8 (Plus), Huawei P8, P9 (Plus), P10 (Plus) und das LG G5. Bisher haben sich 47 Unterstützer gemeldet und 3.691 Euro hinterlegt.

In den nächsten 41 Tagen gilt es, das Finanzierungsziel von 75.000 Euro zu erreichen. Wer mindestens 49 Euro gibt, bekommt ein Mokase-Cover mit zwei Kaffeemischungen. Ab einem Beitrag von 98 Euro gibt es gleich zwei Cover und noch mehr Zubehör. Im Vergleich zu normalen Vollautomaten brüht das Mokase-Cover zwar weniger Kaffee aus, ist aber auch deutlich günstiger.

Im Handel soll das Cover später für 80 Euro erhältlich sein – natürlich nur dann, wenn das Kickstarter-Projekt erfolgreich ist. In diesem Fall werden die ersten Mokase-Cover spätestens im September an Unterstützer versendet. Wir werden das kuriose Gadget natürlich weiter für euch verfolgen, sollte die Crowdfunding-Kampagne erfolgreich verlaufen.

Quelle: Kickstarter

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