Barbie geht jetzt auch unter die Spieleentwickler

Marco Schabel

Die bekannteste Puppe der Welt bekommt auch in diesem Jahr wieder ein Makeover verpasst. Das bedeutet nicht nur neue Puppen, sondern auch einen neuen Job für Mattels Barbie – als Spieleentwicklerin!

The Evolution of Barbie.

Regt euch direkt einmal ab, Jungs, denn einer Studie zufolge sind so ziemlich 50 Prozent aller Gamer weiblich. Und die meisten Mädchen (aber sicher auch viele Jungs) haben als Kinder und manchmal auch Teenager mit Barbie-Puppen gespielt. Meine Schwester hat die nicht unumstrittene Dame eigentlich immer nur an- und wieder ausgezogen, aber auch das verbuchen wir mal als spielen. Und Barbie ist nicht nur eine Modeikone und das wohl bekannteste Spielzeug der Welt, sie ist auch eine Trendsetterin und selbstverständlich eine Milliarden Dollar-Marke. Wir treffen sie längst nicht nur im Spielzeughandel, sondern auch in Filmen und Videospielen. Jetzt will Barbie aber nicht nur der Star ihrer Spiele sein, sie will sie auch selbst entwickeln.

Ihr wollt noch mehr Barbie? Wie wäre es mit einem Traumhaus? *

Das erwartet die Barbie-Fans in diesem Jahr

Das ist die Folge einer Praxis, die Hersteller Mattel schon seit Jahren pflegt. Barbie bekommt nämlich in jedem Jahr eine neue Spezialisierung verpasst. Unter anderem auf diesem Wege hat die viel zu schlanke Frau mit den im Verhältnis viel zu großen Brüsten (bestimmt aus Plastik) bislang schon mehr als 150 Berufe erlernt, von der Krankenschwester über Tierärztin und Präsidentin bis zum Rockstar. Und auch 2016 wird dem Lebenslauf eine weitere Karriere hinzugefügt: Spieleentwicklerin. Damit einher geht natürlich auch eine neue Puppe, die im Sommer dieses Jahres auf den Markt kommen wird. Zwar sieht Barbie dabei eher wie eine Call Center-Angestellte aus, aber so eng wollen wir das mal nicht sehen. Die Spieleentwickler-Barbie folgt damit direkt der im letzten Jahr als Karriere des Jahres ausgerufenen Regisseurs-Barbie. Neben der Spieleentwicklung, die in diesem Jahr die Karriere des Jahres ist, erreichen uns auch neue Körpertypen (es gibt endlich eine kurvige Barbie!) und weitere Berufe, darunter Spionin und Präsidentin.

Barbie kann auch Welpen retten *

Barbie nimmt seit Jahren Einfluss darauf, für welche Berufe sich viele junge Mädchen entscheiden. In einem Statement von Matell heißt es, dass das Unternehmen sicherstellen wolle, dass die Barbie-Fans wissen, dass sie alles erreichen können. Gleichzeitig wird auch die Entwicklung in der Gesellschaft reflektiert. So hat sie die Anzahl der weiblichen Entwickler mittlerweile verdoppelt, auf 22 Prozent. Kein schlechter Wert für eine ehemals von Männern dominierte Branche (was auch für die Regisseure gilt). Prominenteste Entwicklerdamen sind übrigens unter anderem Uncharted-Autorin Amy Hennig und Assassin’s Creed-Entwicklerin Jade Raymond, die jetzt beide für EA arbeiten.

Barbie Entwicklerin

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