Lapdance statt Ameisen: Kickstarter-Geld für Ant Simulator fällt Stripclubs und Sauftouren zum Opfer

Dominic Stetschnig

Es ist ja eigentlich eine tragische Geschichte – wenn sie nicht so verdammt absurd wäre! Da geben treue Fans Geld für ein Spiel aus, welches sie gerne unbedingt spielen würden – und die Entwickler gehen mit diesem Geld in den Stripclub und saufen sich einen an. Leidtragend ist jetzt vor allem der einzige Typ, der nichts davon wusste…

Lapdance statt Ameisen: Kickstarter-Geld für Ant Simulator fällt Stripclubs und Sauftouren zum Opfer

Der leitende Entwickler Eric Tereshinski gründete vor Kurzem mit langjährigen Freunden die Firma ETeeski, um ein Spiel namens „Ant Simulator“ zu realisieren. Das putzige Spiel gewann dank einer treuen Anhängerschaft aus SimAnt-Zeiten schnell eine kleine Fanbase und sollte unter anderem durch Kickstarter und Vorverkäufe finanziert werden. Was Tereshinski bei der ganzen Sache nicht wusste: Zwei seiner langjährigen Freunde und Geschäftspartner haben einen Großteil des Geldes für Sauftouren und Stripper ausgegeben.

Jetzt kommt es aber noch dicker: Nachdem der zurecht schockierte Tereshinski das Unternehmen verlassen hat, drohten seine Ex-Partner ihm mit einer Klage, sollte er die Arbeit an Ant Simulator fortführen. Desweiteren wurde er gezwungen, sämtliche YouTube-Tutorials, die er bereits zum Spiel erstellt hat, zu entfernen.

In einem sehr emotionalen YouTube-Video merkt man ihm die Hilflosigkeit und Wut regelrecht an – Jahre an Arbeit für die Katz, jedoch bleibt er hoffnungsvoll und will weiterhin Videospiele programmieren. Es bleibt ihm nur zu wünschen, dass er sich das nächste Mal Freunde sucht, die weniger anfällig für nackte Brüste und harten Alkohol sind. Oder er programmiert als Rache einfach den Video-Game-Company-Founding-Simulator?

 Quelle: Develop

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