NASA-Raumsonde: Fliegt mit PSOne-Prozessor zum Pluto

Annika Schumann 5

2006 schickte die NASA eine Raumsonde ins All, die vor kurzer Zeit erste Bilder des Zwergplaneten Pluto an die Erde geschickt hat. Sie hört auf den Namen New Horizons – und beherbergt einen PSOne-Prozessor.

Teil der teuren Apparatur New Horizons ist der MIPS R3000 – ein Prozessor, der vor allem Gamern bekannt sein dürfte, da er in den 1990er Jahren bereits die PlayStation 1 zum Laufen brachte. Dieser ist mehr als 20 Jahre alt und wurde speziell gehärtet, um den Trip im All zu überstehen.

Der Prozessor soll unter anderem für die Datenübertragung und die Sensorüberwachung sorgen. Der Grund, warum die NASA sich für ein so altes Produkt entschieden hat, ist relativ simpel. Die Raumfahrtbehörde setzt vor allem langzeitig erprobte Hardware ein, die sich bewährt hat. Stabilität und Zuverlässigkeit sind essentiell für Weltraum-Projekte, weshalb ein Prozessor gewählt wurde, der viele Jahre schon auf dem Buckel hat, aber dennoch funktioniert.

Quelle: TheVerge

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung