Rumblr: Das Tinder für Prügeleien

Annika Schumann

Die Dating-App Tinder ist allseits bekannt und funktioniert nach einem einfachen Ja-oder-Nein-Prinzip. Auf diese Weise möchte auch eine neue App für Begegnungen der besonderen Art sorgen – allerdings geht es hier nicht um Rendezvous, sondern um blutige Prügeleien. Willkommen bei Rumblr.

Rumblr: Das Tinder für Prügeleien
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Wie auch bei Tinder können sich fremde Personen bei Rumblr finden und daraufhin treffen. Doch diese Treffen sollen nicht in einem wunderschönen Abend, sondern in einer handfesten Keilerei enden. So bizarr das auch klingen mag, die Macher geben an, dass die Idee hundertprozentig ernst gemeint sei und sie bereits hohe Investitionsgelder erhalten hätten. Die Beta zur App soll am 9. November 2015 starten. Ab dann können Prügelwillige durch die Suche switchen und entweder auf „Fight“ oder „Pass“ klicken. Sollte sich ein „Fight“-Match ergeben, kann ein passender Ort und eine Zeit für die Schlacht gewählt werden. Beide Daten werden veröffentlicht, sodass auch Zuschauer Zeuge des Spektakels sein können.

Die App kommt mit einer interaktiven Map, auf der geschaut werden kann, ob in der Nähe ein Kampf stattfindet. Ebenso können über einen Filter auch Frauen- oder Gruppenkämpfe gefunden werden. Im Profil können Daten wie Alter, Größe, Gewicht und die Anzahl der gewonnenen und verlorenen Kämpfe eingetragen werden.

Noch ist die App nicht erhältlich. Mehr als 78.000 Personen haben sich bereits registriert, um bei der Beta dabei zu sein. Die Macher geben an, zehn Paar goldene Schlagringe an zehn User zu verschicken, die über die App twittern – und das ist der Punkt, an dem es durchaus klar sein könnte, dass es sich bei Rumblr um Satire handelt und sich die Macher lediglich über das Tinder-Prinzip lustig machen wollen. Ob es tatsächlich nur ein Spaß oder bitterer Ernst ist, wird sich also bald zeigen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Quelle: NYDailyNews

 

 

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