Spielend lernen: US-Bildungsministerium will Games ins Klassenzimmer holen

Nils Lassen

Anhand einer Forschung der Universität von Indiana verbringen Schüler mittlerweile genauso viel Zeit vor Spielen, wie in der Schule. Bald könnten beide Bereiche in einem Raum stattfinden.

Anstatt sich darüber aufzuregen, dass Schüler vor ihrer Konsole oder dem PC genauso viel Zeit verwenden, wie in der Schule, sieht das US-Bildungsministerium darin eine Chance, beide Bereiche miteinander zu verknüpfen.

Gegenüber Polygon sprach Erik Martin von der Abteilung Spiele für Bildung und Erziehung über sein Ziel, die Erfahrung, aus der Schule zu kommen und zu zocken, zurück in das Klassenzimmer zu holen. Der Schüler soll also bei einem Lernspiel eine ähnlich hohe Motivation verspüren, wie wenn er privat spielen würde.

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Ende des Monats wird das US-Bildungsministerium zu diesem Thema ein Gipfeltreffen abhalten, um die Barrieren zwischen Spieleentwicklern und Erziehungskräften aufzulösen. Unter anderem Ubisoft wird an diesem Treffen teilhaben, da sich die Firma immer mehr in andere Bereiche entwickeln will und bereits mit Assassin’s Creed Spiele ins Klassenzimmer holen konnte. So wurde bereits US-Schülern die Aufgabe gestellt, ihr in der Schule gelerntes Wissen mit den geschichtlichen Hintergründen aus dem Assassinen-Spiel zu vergleichen, so PR-Leiter Michael Beadle.

Quelle: Polygon

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