Jeder von uns hat wohl mindestens ein Mal im Leben Mario gespielt. Doch wie würde sich Mario eigentlich selber spielen? Dieser Frage sind einige Forscher der Uni Tübingen auf den Grund gegangen.

 

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Mal ehrlich, habt ihr jemals daran gedacht wie Mario sich fühlt? Ständig wird er kontrolliert, gezwungen Münzen zu sammeln, seinen Kopf gegen Steinblöcke zu rammen und komische Pilze zu essen. Nein, ihr wollt nur euren Spaß haben, ihn dazu benutzen Bowser zu vermöbeln und Peach oder Daisy zu befreien, aber vielleicht will Mario das gar nicht. Mario ist nämlich ein starker, unabhängiger Klempner!

Das haben jetzt auch einige Studenten der Uni Tübingen erkannt und Mario Leben eingehaucht. Ziel des Projektes ist es, dass Mario seine Umgebung wahrnimmt, lernt und darauf reagiert. Springt Mario also auf einem Gumba und tötet ihn dadurch, weiß er in Zukunft, dass Gumbas auf diese Art und Weise zu besiegen sind. Außerdem hat unser Klempnerfreund jetzt auch eigene Bedürfnisse. Hat er Hunger, sammelt er Münzen, ist er neugierig, dann erkundet er seine Umgebung.

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Über eine Stimme kann Mario dennoch weiterhin beeinflusst und kontrolliert werden. Es dauert wohl noch etwas bis sich Mario komplett von seinen Fesseln befreien kann. Aber dann ist er nicht mehr aufzuhalten...

Das Projekt der Tübinger Studenten ist Teil der AAAI Video Competition 2015, wo der Gewinner von der Community, also von euch, bestimmt wird. Solltet ihr abstimmen wollen, gebt dem Youtube-Video einfach einen „Daumen Hoch“.

Quelle: The Guardian

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