Generation Y: Das heißt es wirklich - Definition, Merkmale, Bedeutung

Selim Baykara

Generation Y ist ein Begriff, den man relativ häufig in den Medien und der Netzkultur vernimmt, meist in Zusammenhang mit Schlagwörtern wie „Millenials“ oder „Digital Natives“. Aber wofür steht die Generation Y eigentlich? Und was ist der Unterschied zu den Vorgängern aus der Generation X? in unserem Ratgeber erklären wir es euch.

Generationen, also Menschen, die im gleichen Zeitfenster geboren sind, werden von den Medien und Soziologen (Gesellschaftsforschern) häufig mit einem Schlagwort bezeichnet, um anzuzeigen, dass sie über ein gemeinsames Lebensgefühl und einen ähnlichen Lebensstil verfügen. Dazu zählt auch die „Generation Y“ - bezeichnet werden damit Menschen, die im Zeitraum von ungefähr 1980 bis 1999 geboren wurden.

Generation Y Artikelbild

Generation Y - So leben die Millenials

Die Mitglieder der Generation Y werden häufig auch als Millenials oder Digital Natives bezeichnet. Gemeint sind damit alle Menschen die bis zur Jahrtausendwende (Millenium) geboren. In der Fachliteratur wird kontrovers diskutiert, was denn jetzt eigentlich die hervorstechenden Merkmale der Generation Y sind. Generell hat man sich aber darauf geeinigt, dass die Generation Y besonders technikaffin ist, da es sich hierbei um die erste Generation handelt, die mit dem Internet und sozialen Medien wie Facebook, Instagram und Co. groß wurde. Daneben werden häufig die folgenden Merkmale zur Beschreibung der Generation Y herangezogen:

  • Gute Ausbildung.
  • Das Streben nach Status und materiellem Erfolg tritt zurück.
  • Stattdessen rücken Sinnsuche, Selbstverwirklichung und Spaß an der Arbeit in den Vordergrund.
  • Ablehnung von strengen Hierarchien (z.B. zwischen Vorgesetzter und Angestellter).
  • Streben nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance.
  • Generell optimistische und selbstbewusste Lebenseinstellung.
  • Regelmäßige Nutzung von neuen sozialen Medien und Internet - die Trennung zwischen Online und Offline verschwimmt.
  • An traditionellen politischen Themen (Wie sollen WIR leben?) eher wenig interessiert - Politik wird eher als individuelle Frage des eigenen Lebensstils betrachtet (Wie möchte ICH leben?).

Die Bezeichnung „Generation Y“ kommt übrigens nicht von ungefähr. Spricht man das Y auf Englisch aus, hört sich das genau an wie die Frage „Why?“ (Warum?). Damit soll das generell fragende und suchende Lebensgefühl einer Generation bezeichnet werden, die im Schatten der Terroranschläge vom 11. September und zahlreichenden anderen weltweiten Krisen groß wurde. Im Unterschied zu früheren Generationen ist diese Unsicherheit für die Generation Y aber ganz normal.

shutterstock_331905569

Bilderstrecke starten(17 Bilder)
17 Lügner, die das Internet entlarvt hat

Generation Y - Und was kommt danach?

Die Generation Y ist natürlich nicht die erste Gruppe, die mit einem speziellen Schlagwort bezeichnet wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es die „Babyboomer“, die im Wohlstand der Nachkriegzeit aufwuchsen. Bis 1980 folgte dann die Generation X (benannt nach dem gleichnamigen Roman des Autos Douglas Coupland) die erstmal ohne die Einflüsse eines größeren Krieges aufwuchsen.

Auch für die Generation Y gibt es bereits einen Nachfolger - die sogenannte Generation Z (geboren von ungefähr 1995 bis 2010. Mitglieder dieser Gruppe wachsen vollständig in einer digitalisierten Welt auf und kommen bereits von frühester Kindheit mit Smartphones, dem Internet und anderen „neuen“ Technologien in Kontakt. Im Unterschied zur Generation Y gilt die Generation Z wieder als konservativer. Mitglieder dieser Gruppe möchten Karriere machen. es im Berufsleben zu etwas bringen und ihre Erfolge nach außen darstellen.

Lest zum Thema auch den Aufruf An die Jugend 2013: Ihr seid langweilig, angepasst und egoistisch!

 Bildquellen: Shutterstock

Weißt du, wofür diese alltäglichen Dinge gedacht sind?

Die Funktionen von Alltagsgegenständen sind uns inzwischen allen wohlbekannt, oder? Doch wofür ist die blaue Seite eines Readiergummis gedacht? Testet euer Wissen!

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

* Werbung