Das Wort „vibes“ ist eines dieser Jugendworte, welches es gefühlt schon ewig gibt und immer wieder im Wortschatz der Jugend auftaucht. Auf sozialen Plattformen, in Internetforen, Chats aber auch im normalen Sprachgebrauch nehmen die „good vibes“ und „bad vibes“ aktuell wieder zu. Was es genau mit den „vibes“ auf sich hat, erklären wir hier.

 

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Vibes und weitere Begriffe: Wir erklären Netzjargon

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Der Begriff „vibes“ stammt aus dem Englischen und versucht sich schon seit Jahrzehnten in die deutsche Sprache zu mogeln. Häufig wird die Verwendung des Wortes mit der Jugendsprache assoziiert, dabei haben die „vibes“ bereits mit „fett“, „tight“, „endgeil“ und weiteren Jungendwörter koexistiert und sie allesamt überlebt.

Hier seht ihr das Suchintresse der deutschen Internetnutzer an dem Begriff „vibes“ im Vergleich zu anderen Jungend- und Internetbegriffen im Verlauf der Jahre:

„Good vibes, bad vibes“ – Bedeutung des Begriffs

Einfach übersetzt steht das englische Wort „vibes“ für „Schwingungen“ beziehungsweise die „Ausstrahlung“. Für gewöhnlich wird es genutzt, um die Stimmung an einem Ort oder eines bestimmten Ereignisses sowie die Absichten einer Person zu beschreiben.

So wird beispielsweise eine großartige Party oder ein entspanntes Get-together mit „nur gute/coole/entspannte vibes hier“ beschrieben. Auf der anderen Seite kann man auch den Text „voll die bad vibes hier, ich geh nach Hause“ von einer Freundin bekommen, wenn sich das Gastgeber-Paar bei einer Party streitet und schlechte Stimmung verbreitet. Ebenso kann man „schlechte vibes“ bei einer bestimmten Person verspühren, weil diese so wirkt, als hätte sie nichts Gutes im Sinn.

Insgesamt wird mit „vibes“ – egal, ob positiv oder negativ – also immer die selbst empfundene Stimmung (bzw. „Schwingungen“) beschrieben.

Schon 1995 vermittelte das deutsche Dance-Projekt „Dune“ die wachsende Techno-Kultur und ihre Stimmung allzu treffend mit ihrem Song „Hardcore Vibes“. Mit diesem platzierten sie sich in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz für mehrere Wochen in den Charts:

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