Ihr seid während der Arbeitszeit auf Facebook unterwegs und da seht ihr einen interessanten Beitrag, der im Titel die Abkürzung „NSFW“ trägt. Damit ist nicht etwa eine neue Boygroup oder ein Autorennspiel gemeint, sondern ein guter Rat, dass ihr diesen Beitrag besser nicht im Büro aufruft.

 
Netzkultur
Facts 

Das Kürzel „NSFW“ findet sich an vielen Stellen im Netz. So kann es zum Beispiel im Betreff einer E-Mail angehängt sein oder als Zusatz in einem Foren-Titel stehen. In Apps wie Reddit sind diverse Channels als „NSFW“ markiert.

„NSFW“: Was bedeutet das?

Die Internet-Abkürzung NSFW steht für „Not Safe for Work“ und bedeutet, dass ihr diesen Inhalt besser nicht an eurem Arbeitsplatz (oder dem eines eurer Mitarbeiter öffnet). Grund dafür ist, dass der Artikel, die E-Mail oder am häufigsten ein Video anzüglicher oder nicht jugendfreier Natur ist und nackte, vulgäre oder gewalthaltige Inhalte zeigt.

„Nicht für den Arbeitsplatz geeignet“ in den Betreff einer E-Mail zu schreiben oder an ein Video anzuhängen, würde sicherlich den Rahmen sprengen. Daher bedienen sich Inhalte- oder Post-Ersteller häufig der Abkürzung NSFW: „Not Safe For Work“ oder auch „Not Suitable For Work“.

nsfw-9gag
Dieses Bild allein ist schon NSFW... reingefallen :D

Neben Nacktheit können mit „NSFW“-markierte Inhalte auch andere für die Mehrheit unpassende Darstellungen zeigen. Dazu gehören Inhalte mit Gewalt, böser Sprache oder andere vulgäre Situationen.

Damit weisen die Ersteller oder Anbieter darauf hin, dass die Inhalte für euch eklatante Folgen mit dem Chef einbringen könnten. Dies kommt häufig vor, wenn viel nackte Haut in einem Video gezeigt wird oder bei Inhalten, die einfach in einem seriösen Unternehmen nicht gern gesehen werden. Das Gegenteil zu „NSFW“ ist übrigens „SFW“, wird aber bei weitem nicht so häufig benutzt. Warum auch?

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Bei vielen Plattformen sind Inhalte als „NSFW“ markiert und werden dann zunächst versteckt oder zumindest verschwommen beziehungsweise verpixelt dargestellt. Erst, wenn man die Anzeige solcher Inhalte selbst zulässt, können sie geöffnet werden.

Das hier wäre zum Beispiel „nsfw“:

„NSFW“: Fotos, Videos und mehr

Einerseits wird „NSFW“ verwendet, um vor dem Öffnen von Inhalten auf unpassende Inhalte hinzuweisen. Gleichzeitig handelt es sich aber um eine Markierung, die Neugier weckt. So sind Bereiche mit „NSFW“-Fotos und -Videos natürlich eine willkommene Sammlung oder Zusammenfassung, wenn man eh auf der Suche nach entsprechendem Material ist. In Communitys wie 9Gag oder unter dem Hashtag „#nsfw“ bei Twitter gibt es ganze „NSFW“-Bereiche mit Bildern und Videos, die man lieber nicht mit seinem Vorgesetzten, sondern höchstens alleine unter der Bettdecke anschauen sollte.

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