MAC-Filter am WLAN-Router aktivieren - und wie sicher ist das?

Jonas Wekenborg 3

Ihr wollt einen MAC-Filter an eurem Router für euer Netzwerk einrichten, um mehr Schutz im Heimnetzwerk gewährleisten zu können? Wir erklären euch Schritt für Schritt, wie das geht und was ihr machen müsst.

MAC-Filter am WLAN-Router aktivieren - und wie sicher ist das?

Während IP-Adressen dynamisch sind und sich jederzeit ändern können, ist die MAC-Adresse eines Computers doch jedes Mal einmalig. So lässt sich jeder Computer genau identifizieren. Möchtet ihr also nur noch bestimmte Computer auf euer Heimnetzwerk zugreifen lassen, richtet ihr einfach einen MAC-Filter am Router ein. Wir zeigen, wie.

MAC-Filter einrichten

Ermittelt zu Beginn die MAC-Adressen aller PCs, die ihr für euer Netzwerk freigeben wollt. Eine detaillierte Anleitung findet ihr im Guide MAC-Adresse ermitteln: So ermittelt ihr eure physikalische Adresse. Kurz:

  1. Begebt euch über Start > Ausführen unter Eingabe von „CMD“ in die Eingabeaufforderung
  2. Gebt „ipconfig /all“ ein
  3. Die MAC-Adresse des aktuell genutzten Computers steht unter Physikalische Adresse

Mac

Den MAC-Filter konfigurieren

Der Router benötigt nun die Informationen, welche PCs er zulassen darf. Diese Option kann von Router zu Router unterschiedlich dargestellt werden:

  • So müsst ihr in der FRITZ!Box über Funknetz die Option „WLAN-Zugang auf die bekannten Geräte beschränken“ wählen
  • Im Speedport-Router findet ihr die gleiche Option unter Sicherheit > Mac-Filterung
  • D-Link-Router verstecken die Option im Reiter Advanced unter „Network Filter
  • In anderen Routern findet ihr die Einstellungen unter dem Menü „Filter

Hier könnt ihr nun die MAC-Adressen eingeben, die zu eurem Heimnetz Zugang erhalten sollen.

Wie sicher ist ein MAC-Filter

Grundsätzlich ist es durch einen MAC-Filter ungleich schwerer, sich unwillkommen Zugang zu einem Netzwerk zu verschaffen. Möglich bleibt es weiterhin, daher empfiehlt sich neben dem Filter, einer Router-Firewall auch einen funktionierenden Antivirenscanner oder ähnliche Internet-Security-Tools zu nutzen.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Weitere Themen

Neue Artikel von GIGA SOFTWARE

* Werbung