Was ist eine SSD? Technologie, Kosten, Anschlüsse und Übertragungsrate

Christin Richter

Was ist eine SSD und für was stehen diese Buchstaben? Im folgenden Ratgeber klären wir auf, was die SSD in eurem PC oder Laptop leistet.

Was ist eine SSD?

Wenn ihr einen PC kaufen möchtet, stoßt ihr bei der Bezeichnung im Markt eures Vertrauens oder in Prospekten häufig über die Angabe, dass eine interne SSD verbaut ist. Aber was bedeutet SSD eigentlich?

  • SSD ist ein Akronym für „Solid State Drive“ oder auch „Solid State Disk“. Im Deutschen würde es Festkörperlaufwerk oder Halbleiterlaufwerk bedeuten – Anglizismen, besonders in Form von kurzen Angaben, sind für Produktauszeichnungen aber besonders beliebt. So potenzielle Käufer durch wenig Text mit mehr Informationen versorgt werden.
  • Gemeint ist eine Flash-Festplatte, die ähnlich wie ein USB-Stick Daten speichert und in einen PC oder Laptop eingebaut ist.

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Das folgende Video erklärt euch genauer, was SSDs sind und wie sie funktionieren:

Was sind SSDs?

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Die SSD-Merkmale:

  • Die SSD nutzt Halbleiter-Speicherelemente (Flash-Bausteine), um Daten zu speichern.
  • Sie ist ein nichtflüchtiger Massenspeicher und braucht wie ein USB-Stick nicht dauerhaft mit Strom versorgt werden, damit die Daten gespeichert bleiben (im Gegensatz zum RAM).
  • Die SSD arbeitet nicht magnetisch wie der Hard Disk Drive (HDD), sondern rein elektronisch. Dadurch ist sie robuster und arbeitet lautlos, da sie keine beweglichen Teile zum Lesen und Schreiben des Speichers benötigt. Sie verbraucht häufig auch weniger Strom als ihr HDD-Pendant. Ihre Widerstandsfähigkeit macht sie besonders für den Einsatz in Notebooks beliebt.
  • Die Speicherkapazität unterscheidet sich je nach Modell. Eine 1TB-SSD wie die kann für den ein oder anderen schon zuviel des Guten sein. Auf dem Markt sind auch  oder  vertreten.
  • Ab ca. 50 Euro könnt ihr diese Festplatten mit Flash-Speichertechnologie kaufen.
  • Die Daten sollen ca. 10 Jahre erhalten bleiben.

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In unserem Artikel zur SSD 950 Pro mit 3D-NAND-Technologie durch die Schallmauer informieren wir euch über die tatsächliche Performance der Samsung SSD.

Was ist eine SSD: Typische Anschlüsse und Übertragungsrate

  • SSDs können über verschiedene Anschlüsse mit dem Mainboard verbunden werden. Einige Beispiele sind: DIE, SATA/II/III, SAS, USB 2.0, ZIF, PCI-Express und andere. Wie ihr eine SSD einbauen könnt, erfahrt ihr in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung.
  • Das Format kann beträgt zwischen 1- 3,5 Zoll.
  • Je nach Anschluss ist eine Transferrate von über 5.000 Mbyte/s möglich. Spezielle Programme wie SSD Tweaker, SSD Magician Tool oder SSD Fresh kann die Performance optimiert und gesteigert werden.
  • SSDs können als SSD-Raid (Radundant Array of Independent Disks), JBOD (Just a Bunch of Disks) oder Windows Storage Spaces zusammengeschaltet werden. Das verspricht Ausfallsicherheit und höheres Tempo.

Die SSD im Wandel der Zeit

  • Schon seit den 1970er Jahren wurden SSDs in Computern genutzt und waren im militärischen Bereich beliebt. Für den Privathaushalt waren sie weder verfügbar noch im preislichen Rahmen.
  • Als erster Hersteller brachte Samsung 2006 eine preislich erschwingliche SSD auf den Markt und auch heute ist eine Samsung SSD unter den Flashfestplatten beliebt. Nahezu jede zweite SSD stammt von Samsung.
  • In der Regel sind SSDs aber immer noch teurer als HDDs mit magnetischer Festplattentechnik.
  • Inzwischen haben sich weitere Platzhirsche auf dem Markt etabliert und ihr könnt beispielsweise eine Sandisk SSD, eine Intel SSD oder eine Kingston SSD kaufen. Einen Vergleich dieser und anderer bezahlbarer SSDs haben wir in unserem SSD-Special für Mac und PC für euch.

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Bildquellen: © Samsung, SvedOliver via Shutterstock

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