Alternative zu Amazon: Kennt ihr diese Shops schon?

Marco Kratzenberg

Wer heutzutage eine Alternative zu Amazon sucht, kann mit Sicherheit triftige Gründe nennen. Die einen stören die Arbeitsbedingungen, die immer wieder durch die Presse geistern, andere stören sich an den schädlichen Auswirkungen auf lokale Buchhandlungen und wieder andere sind von betrügerischen Marketplace-Händlern oder Fake-Shops genervt. Die Suche nach einer Amazon-Alternative gestaltet sich schwierig, wir versuchen zu helfen.

Sucht man im Internet nach irgendeinem Artikel, so befindet sich Amazon immer ganz vorn in den Ergebnissen. Das liegt zum einen an der Beliebtheit der Seite, außerdem an guten Preisen und nicht zuletzt daran, dass man dort so ziemlich alles kaufen kann. Wer den Onlinehandel des reichsten Kaufmannes der Welt allerdings meiden möchte, und eine Alternative zu Amazon sucht, hat gar nicht so schlechte Chancen. Allerdings muss er eventuell einige Abstriche machen.

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Die teuersten Produkte bei Amazon: Online-Shopping für Superreiche.

Gibt es denn wirklich Amazon-Alternativen?

Schwer wird es, wenn ihr in einer Bestellung zwei Bücher, eine Festplatte, Hundefutter und neue Schuhe kaufen wollt – die nach Möglichkeit am nächsten Tag ankommen sollen. Zumindest gilt das, wenn ihr während des Shoppens weiter bequem zu Hause sitzen wollt. Denn natürlich gibt es eine Alternative zu Amazon – die gabs schon immer!

Steht auf, geht/fahrt in die Stadt und kauft in Buchhandlungen, Kaufhäusern, Boutiquen, CD-Shops und Schuhläden ein, bevor ihr den Rest im Supermarkt holt. Diese Form des Einkaufs ist im Grunde sogar noch besser, weil ihr vergleichen und anprobieren könnt, um dann die Ware sofort mitzunehmen ohne zu warten. Als Nebeneffekt sorgt ihr dafür, dass euch diese Läden auch in Zukunft zur Verfügung stehen.

Das ist allerdings nicht das, was den meisten vorschweben dürfte, die nach einer Amazon-Alternative suchen. Denen geht es eher um einen anderen Onlineshop, bei dem sie bestellen können. Natürlich gibt es die, aber dann müsst ihr mehr suchen und recherchieren. Ihr werdet keinen Shop finden, der die Bandbreite des Amazon-Angebots abdeckt. Das liegt unter anderem auch an dem „Shop-im-Shop-System“, bei dem Händler nur die Verkaufsplattform nutzen, ansonsten aber alles selbst abwickeln.

Um euch also von Amazon zu lösen und in Zukunft in alternativen Online-Shops zu kaufen, müsst ihr „diversifizieren“. Oder anders gesagt: Kauft Schuhe im Schuh-Shop, Festplatten bei Hardwarehändlern, Bücher direkt bei Buchhändlern, Gartengeräte in Baumarkt-Shops, und so weiter…

Neben Amazon gab es nämlich schon immer Shops für so ziemlich jede Ware. Dort bekommt ihr die Dinge weiterhin und teilweise sogar günstiger. Ihr müsst nun nur für jeden einzelnen Shop ein Kundenkonto anlegen, Zahlungsweisen klären, euch eventuell für jeden Shop bei der Schufa durchleuchten lassen und auch schon mal länger auf die Päckchen warten.

Vorsicht vor Fake-Shops. Unser Video zeigt, wie ihr sie erkennt:

So erkennst du Fake Shops.

Welche Alternativen zu Amazon soll man wählen?

Guckt zuallererst dort, wo ihr früher auch eingekauft habt, wenn alles unter einem Dach sein sollte. In Kaufhäusern und bei großen Vollsortimentern gab es immer schon ein sehr breit gefächertes Warenangebot. Kaufhof und Hertie, Karstadt, Horten, Real und Co. bieten fast ihr ganzes Sortiment auch online an.

Drogerieartikel und Kosmetika gibt’s nach wie vor bei dm oder Rossmann – auch online.

Vergesst nicht die klassischen Versandhäuser! Bei Shops wie Otto oder Quelle könnt ihr auch so ziemlich alles bestellen. Immerhin war Otto im Jahr 2015 hinter Amazon der zweitgrößte Onlinehändler in Deutschland.

Wenn es um gute Angebote bei Computerzubehör geht, hat sich schon längst einen guten Namen gemacht. Zalando steht sowieso schon für Schuhe und Anbieter wie Esprit oder S. Oliver locken ständig mit Rabatten für ihre Kleidungsstücke.

Kleiner Tipp:

Bei vielen Amazon-Alternativen gibt es ständig neue Gutschein-Aktionen. Wir empfehlen euch unbedingt, vorher mal in unser Gutschein-Verzeichnis zu gucken, um lohnenswerte Rabatte mitzunehmen. Solltet ihr außerdem eine Payback-Karte haben, könnt ihr auch dort beim Online-Shopping Punkte sammeln.

Fazit

Ihr seht, man kann durchaus Alternativen zu Amazon finden. Der Nachteil liegt eben darin, dass ihr für jedes Warengebiet woanders suchen müsst. Und auch die Bewertungen sind dort längst nicht so zahlreich wie bei Amazon. Andererseits könnt ihr auf diese Weise tatsächlich sparen. Bequemlichkeit bringt die Kunden oft dazu, sofort bei Amazon zuzuschlagen, obwohl es anderswo noch günstiger geht.

Und was die Bewertungen angeht: Macht doch einfach das, worüber sich die lokalen Geschäfte ständig beklagen. Guckt erst in die Bewertungen bei Amazon und kauft dann woanders…

Ist es für euch in Ordnung, wenn das Smartphone-Display ein wenig verkratzt ist oder schon ein paar Gebrauchsspuren auf der Rückseite hat? Oder muss ein Artikel beim Kauf wirklich komplett neu sein?

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