Brandii Media: Was ist das? Wie kann man das Abo kündigen? Alle Infos

Robert Kägler

Mit einem Mobilfunk-Vertrag kann man schnell unbewusst ein Abo über Drittanbieter abschließen, wenn man nicht aufpasst. Einige Nutzer finden auf ihrer Abrechnung den Namen „Brandii Media“ wieder und fragen sich, was das ist. Wir zeigen euch, wie ihr das „Brandii Media“-Abo kündigen könnt, Kontakt zur Firma aufnehmt und was es damit auf sich hat.

Brandii Media: Was ist das? Wie kann man das Abo kündigen? Alle Infos
Bildquelle: Getty Images / Deagreez.

Man findet unter Umständen Rechnungsstellungen von Drittanbietern auf der Abrechnung des eigenen Mobilfunkvertrags (z. B. Vodafone, Telekom etc.), wenn man keine Drittanbietersperre eingerichtet hat. Auch der Name „Brandii Media“ fällt hier besonders durch eine Abbuchung von 4,99 Euro auf und lässt sich nur schwer zuordnen.

Brandii-Media-Abo kündigen – das müsst ihr bei dem Drittanbieter beachten

Auch wenn der Mobilfunkanbieter euch vermutlich nicht bei der Kündigung eines Abos von Brandii Media helfen kann, solltet ihr auf jeden Fall dieser Abbuchung bei eurem Betreiber und Brandii Media selbst widersprechen, um die Chancen auf eine Erstattung des Betrags zu erhöhen.

In vielen Fällen bucht der Anbieter einmalig über eure Mobilfunknummer einen Betrag für ein angeblich angesehenes Video (z. B. „WorldFunniestVideos2“) in einer Höhe von 4,99 Euro ab. Damit ihr aber genau wisst, worum es sich handelt, müsst ihr Kontakt aufnehmen.

Brandii Media – Kontaktdaten: Adresse, Telefonnummer, E-Mail

Adresse: Brandii Media, 23rd Street 120 E, 10010 New York, USA
Telefonnummer: 08005895405
E-Mail: info.de@ccsupport.biz

Brandii Media kündigen: So geht’s

Am einfachsten bekommt ihr eine Auskunft über euer Abo, indem ihr euch schriftlich an das Unternehmen wendet. Die E-Mail-Adresse wirkt zwar zunächst nicht gerade erfolgversprechend, hier erhaltet ihr aber in kurzer Zeit eine Antwort. Folgendes sollte eure Mail enthalten:

  • euren Namen und eure Anschrift (wenn ihr diese angeben wollt)
  • die Anschrift der Firma (Brandii Media)
  • die jeweilige Mobilfunknummer, über die der Betrag in Rechnung gestellt wurde
  • den Rechnungszeitraum
  • eine Erklärung, dass ihr die Abbuchung nicht nachvollziehen könnt
  • eine Bitte um genaue Aufschlüsselung des verwendeten Dienstes
  • einen Widerspruch und eine sofortige Kündigung
  • Verlangen einer Rückbuchung des Betrags
  • eine Bitte um Bestätigung der E-Mail

In den meisten Fällen handelt es sich um „Funny Videos“, die eine einmalige Abbuchung zur Folge haben. Ihr bekommt dann eine Antwort, in der wahrscheinlich auch der Grund für die Abbuchung aufgeführt ist. Seid ihr euch sicher, dass der Dienst nicht absichtlich von euch bestellt wurde, solltet ihr erneut um Rückerstattung bitten oder gegebenenfalls noch einmal mit eurem Mobilfunkanbieter reden. Kann dieser nichts für euch tun, hilft nur ein Anwaltsschreiben, wenn ihr das Geld zurückerhalten wollt.

Bei einer Einmalbuchung solltet ihr euch überlegen, ob der Aufwand nicht den Nutzen überwiegt. Richtet auf jeden Fall bei eurem Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre ein, damit euch so etwas nicht erneut passieren kann. Einziger Nachteil: Einmalabbuchungen von anderen Diensten (z. B. Parkuhren) oder einige mobile Bezahldienste funktionieren dann ebenfalls nicht mehr, je nachdem, welchen Grad der Sperre ihr einrichten lassen habt.

Habt ihr ein Netflix-Abo, könnt ihr dieses auf verschiedene Weisen bezahlen:

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4 Wege, das Netflix-Abo zu bezahlen.

Brandii Media: Was ist das?

Wie bei vielen Firmen im Ausland, die ihr Geld vermutlich mit solchen Abbuchungen verdienen, lässt sich nicht viel über Brandii Media in Erfahrung bringen. Man liest aber besonders im Zusammenhang mit Vodafone-, Mobilcom-Debitel- und Klarmobil-Verträgen, dass Kunden auf den Namen des Unternehmens stoßen, wenn sie unerwartete Beträge auf der eigenen Abrechnung finden. Das Problem ist vor allem, dass diese Kosten schneller entstehen, als man vermuten würde.

Die Links sind oft in Werbung oder Apps direkt versteckt und lösen auch bei versehentlichem Tippen direkt Kosten aus. Natürlich bekommt der Nutzer davon nicht wirklich etwas mit, bis der Betrag am Ende des Monats auf der Rechnung auftaucht.

Werdet ihr euch ein Netflix-Abo zulegen?

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