Drivy: Carsharing mal anders - so geht's

Norman Volkmann 1

Mit Drivy könnt ihr nicht nur Autos mieten, sondern euer eigenes Gefährt ebenfalls zur Vermietung einstellen und damit Geld verdienen. Wir erklären euch im folgenden Ratgeber wie das genau funktioniert und auf was ihr dabei achten müsst.

Mitfahrzentrale als Alternative zu Drivy: BlaBlacar

BlaBlaCar.

Carsharing ist vor allem in Großstädten eine beliebte Möglichkeit, kurzfristig und schnell mit dem Auto Besorgungen oder Ausflüge zu machen, selbst wenn man selbst kein Auto besitzt. Mit Drivy profitieren nun aber auch Menschen davon, die selbst ein Auto haben. Mithilfe des Services könnt ihr euer Fahrzeug nämlich selbst als Carsharing-Fahrezug einstellen und somit Geld verdienen.

Drivy: Carsharing mit Privatfahrzeugen

Gerade in Ballungsräumen und Großstädten sind Sharing-Economy-Trends immer mehr in den Vordergrund getreten. Neben klassischen Autovermietungen wie bei Sixt und Europcar oder DriveNow von BMW gibt es mit Drivy nun die Möglichkeit, dass Privatpersonen sich untereinander Autos verleihen. Und so funktioniert das Ganze:

Drivy für Autobesitzer: Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

  • Fahrzeuge müssen Privatpersonen, Handwerkern oder Gewerbetreibenden gehören, Mietwagen sind nicht erlaubt.
  • Das Fahrzeug muss entweder auf euren Namen registriert sein oder ihr habt die Vollmacht des Besitzers.
  • Wohnmobil, Motorrad, Quad oder Fahrschulautos sind nicht gestattet.
  • gegenwärtiger Wert darf 45.000 Euro nicht überschreiten.
  • Max. Gewicht von 3,5t, Ladefläche von 13m³ und Motorisierung von max. 300 kW.
  • Drivy bietet ein großes Versicherungspaket, dass Haftpflicht und Personenschäden umfasst. Diebstahl, Feuer und Fahrzeugschäden werden bis zu 50.000 Euro übernommen.
  • Sämtliche Teile des Autos müssen versichert sein, unter anderem auch Windschutzscheibe und Reifen. Pannen sind nicht durch Drivy versichert.

Drivy für Mieter: Das müsst ihr wissen

  • Zum Mieten eines Fahrzeugs müsst ihr euch einfach nur ein kostenloses Profil bei Drivy erstellen.
  • Sucht euch ein Auto in der Stadt, in der ihr es mieten wollt.
  • Nun fragt ihr einfach die Autobesitzer an, einigt euch auf den Preis und führt die Zahlung online durch. Bezahlt werden kann ausschließlich per Kreditkarte
  • Wenn ihr das Auto abholt, hat der Vermieter den Mietvertrag, die Fahrzeugpapiere und den Autoschlüssel dabei.
  • Außerdem kontrolliert er euren Führerschein.
  • Danach bewertet ihr den Besitzer und sein Auto auf der Website oder mit der App – die Community in Drivy ist besonders wichtig.
Bilderstrecke starten
66 Bilder
Wenn’s funktioniert, ist es nicht dumm!

Drivy: Fahrzeuge per App mieten oder vermieten

Um Autos zu finden, könnt ihr nicht nur die Website von Drivy nutzen, sondern auch die Drivy-App. So findet ihr auch unterwegs sehr schnell ein Auto, falls zum Beispiel der Einkauf mal etwas größer geworden ist und ihr doch nicht alle Tüten nach Hause bekommt. Allerdings solltet ihr euch nicht darauf verlassen, dass ihr das Auto innerhalb von Minuten mieten könnt. Immerhin muss der Anbieter auch den Papierkram noch bereitstellen können.

Drivy - Carsharing
Entwickler:
Preis: Kostenlos

Drivy - Autovermietung von nebenan

Umfrage: Refurbished oder Neuware?

Ist es für euch in Ordnung, wenn das Smartphone-Display ein wenig verkratzt ist oder schon ein paar Gebrauchsspuren auf der Rückseite hat? Oder muss ein Artikel beim Kauf wirklich komplett neu sein?

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Weitere Themen

Neue Artikel von GIGA ANDROID

  • Xiaomi Mi 9 mit Schubladenvertrag günstiger als ohne Tarif zu haben

    Xiaomi Mi 9 mit Schubladenvertrag günstiger als ohne Tarif zu haben

    Das Xiaomi Mi 9 ist eines der heißesten neuen Android-Smartphones auf dem Markt. Wer das Smartphone haben möchte, kann entweder den vollen Betrag auf einen Schlag zahlen oder das Mi 9 mit Vertrag kaufen. Es gibt erste Angebote, die vielversprechend klingen. Wir haben nachgerechnet.
    Peter Hryciuk 3
  • Nokia 7 Plus: Sensible Nutzerdaten „versehentlich“ nach China gesendet

    Nokia 7 Plus: Sensible Nutzerdaten „versehentlich“ nach China gesendet

    Heimlich und ohne jede Verschlüsselung: Manche Nokia 7 Plus sollen sensible Daten ihrer Nutzer an einen staatlichen Server in China verschickt haben. Das Problem soll mittlerweile aber behoben sein, gibt der Hersteller HMD Global an. Die Einheiten hätten nicht in Europa verkauft werden dürfen.
    Simon Stich 2
* gesponsorter Link