Patreon – so funktioniert’s

Norman Volkmann 3

Mit Patreon könnt ihr Künstler, Journalisten, Podcaster oder YouTuber unterstützen und ihnen helfen, einen Lebensunterhalt mit ihrer Arbeit zu verdienen. Wie Patreon funktioniert und wie es sich von anderen Crowdfunding-Plattformen unterscheidet, sagen wir euch im folgenden Ratgeber.

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Patreon ist eine Crowdfunding-Plattform, die sich von den klassischen Konkurrenten in diesem Feld unterscheidet. Anders als bei Indiegogo oder Kickstarter werdet ihr nicht nur angehalten, einmalig einen Betrag zu bezahlen, sondern eure Künstler und Creators, wie Patreon sie nennt, dauerhaft zu unterstützen. Dafür bekommt ihr aber auch dauerhafte Inhalte in Form von Texten, Videos, Podcasts oder anderen Formaten.

Video: Was ist Patreon?

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So funktioniert Patreon

Im Grunde ist Patreon ein dauerhaftes Abonnement. Wenn ihr eine Person über die Plattform unterstützen wollt, könnt ihr einen frei wählbaren Betrag festlegen, der euch entweder monatlich oder pro Veröffentlichung abgezogen wird. Unterstützt ihr beispielsweise einen YouTuber, könnte dieser festlegen, dass pro Video ein Betrag fällig wird. Ein Creator kann aber auch eine monatliche Abrechnung festlegen. Patreon richtet sich somit als Plattform vor allem an Menschen, die ständig neue Inhalte veröffentlichen. Ähnlich wie bei Kickstarter gibt es aber auch bei Patreon Funding-Ziele: Creators können feste Summen bestimmen, bei deren Überschreitung sie besondere Dinge anbieten – sei es ein extra Video, einen monatlichen Kommentar oder einen zusätzlichen Podcast pro Monat. Einige Patreon-Projekte senden einmal im Jahr Goodies an Patrons (so werden Unterstützer genannt). Das können Shirts, CDs oder andere Arten von Dankeschöns sein.

Inzwischen gibt es auch die Patreon App, mit der ihr auch von unterwegs Künstler und Entwickler unterstützen könnt.

Patreon
Entwickler: Patreon
Preis: Kostenlos
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Warum ist Patreon notwendig?

Mit Patreon wird es besonders vielen Menschen ermöglicht, mit ihrer Kunst einen Lebensunterhalt zu verdienen, weil sie gezielt andere Menschen ansprechen, die dafür bezahlen wollen. Als Beispiel: auch wenn Podcasts in der Regel kostenlos zur Verfügung gestellt werden – dahinter steckt dennoch Arbeit und Zeit, die in die Aufnahme, den Schnitt und die Recherche gesteckt wird. Zwei erfolgreiche Patreon-Projekte aus Deutschland:

  • Got Nexxt – Der Basketball-Podcast: Basketball und gerade die Berichterstattung über die NBA ist in Deutschland nicht mehr als ein Nischenprodukt. Got Nexxt ist ein Projekt des Five-Chefredakteurs André Voigt, der seit 2009 regelmäßig kostenlose Podcasts mit Fokus auf die NBA veröffentlicht. Neben zwei kostenlosen Folgen in der Woche gibt es dank Patreon regelmäßig zusätzliche Podcasts für Supporter, Interviews, Analysen und zusätzliche Texte von einem Autorenteam auf der Plattform 3meter5.de
  • Insert Moin: Insert Moin ist ein Gaming-Podcast, der bereits seit 2010 besteht und in wechselnder Besetzung täglich erscheint. In der Regel werden wochentäglich neue Spiele, Trends und Entwicklungen in Folgen zwischen 30 und 60 Minuten besprochen. In jeder Folge gibt es Gäste aus der Spielelandschaft in Deutschland. Durch Patreon gibt es für Unterstützer jedes Jahr Goodies, je nach Höhe der Spende und eine zusätzliche Sonntagsfolge in der typischerweise aktuelle Geschehnisse in der Spiele-Branche besprochen werden.

So werdet ihr Patron

Wenn ihr ein Projekt findet, dass ihr gerne unterstützen wollt, könnt ihr das ganz einfach tun.

  • Meldet euch einfach auf der Patreon-Webseite an.
  • Ihr könnt entweder einen Account anlegen – ganz klassisch mit E-Mail-Adresse und Passwort.
  • Wollt ihr das nicht, könnt ihr euch auch mit Facebook einloggen.
  • Aktuell könnt ihr entweder mit PayPal oder mit Kreditkarte bezahlen. Der von euch festgelegte Betrag wird dann immer zum Monatsanfang abgebucht und dem Creator gutgeschrieben.

Alternativ könnt ihr die Anmeldung, Kaufabwicklung und die Suche nach interessanten Projekten auch in der abwickeln, die es für Android und iOS gibt.

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